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28.09.2012

08:05 Uhr

Toyota

Auris als Hybrid-Kombi ab Juni erhältlich

Quelle:dpa

Kompaktes Familienauto für Spritsparer: Als erster Hersteller bietet Toyota ab Juni nächsten Jahres einen Kombi mit Hybridantrieb in der Kompaktklasse an.

Toyota Auris Hybrid Touring Sports: Unter der Haube steckt der kombinierte Elektro-Verbrennungsantrieb aus dem Prius. Toyota hat bis 2011 rund drei Millionen Hybrid-Autos verkauft. dpa

Toyota Auris Hybrid Touring Sports: Unter der Haube steckt der kombinierte Elektro-Verbrennungsantrieb aus dem Prius. Toyota hat bis 2011 rund drei Millionen Hybrid-Autos verkauft.

ParisDen Auris Hybrid Touring Sports stellte Toyota-Sprecher Jürgen Stolze bei der Weltpremiere auf dem Pariser Automobilsalon (Publikumstage: 29. September bis 14. Oktober) vor. Der Kombi ist mit 4,56 Meter knapp 30 Zentimeter länger als die ebenfalls erneuerte Schrägheckversion, die bereits im Januar zu den Händlern kommt, und hat den gleichen Radstand von 2,60 Metern. Zum Kofferraumvolumen und auch zu Preisen äußerten sich die Japaner noch nicht.

Alle Auris-Hybridmodelle fahren mit dem Antrieb aus dem Toyota Prius, bei dem ein Benziner mit 1,8 Litern Hubraum gemeinsam mit einem Elektromotor für Vortrieb sorgt. Die Systemleistung liegt bei 73 KW/136 PS. Dies ermöglicht dem Auris-Schrägheck eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h und einen Sprintwert von 10,9 Sekunden auf Tempo 100. Als kombinierten Verbrauch gibt Toyota 3,8 Liter und einen CO2-Ausstoß von 89 Gramm pro Kilometer an. Beim Kombi dürften diese Werte nur leicht variieren.

Der Wirtschaftsflaute zum Trotz bleibt Toyota bei seinem Ziel, in Europa jährlich eine Million Fahrzeuge zu verkaufen. Allerdings könne dieser Meilenstein erst 2015 erreicht werden. Dies verkündete Europa-Chef Didier Leroy auf dem Pariser Automobilsalon. 2012 Jahr sollen europaweit 835.000 Fahrzeuge verkauft werden; 2011 waren es noch 822.000 Verkäufe. Leroy betonte, dass Toyota auf dem Kontinent nur profitabel seinen Marktanteil von momentan 4,5 Prozent auf 5 Prozent in 2013 erhöhen wolle. Im Gegensatz zu europäischen Herstellern habe man keine Probleme mit Überkapazitäten. Größter Wachstumtreiber sei Osteuropa.

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