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18.11.2014

07:16 Uhr

Toyota Mirai

Toyotas Wasserdampf-Auto kommt schon früher

Dampf statt Abgase: Toyota will sein neues Brennstoffzellenauto „Mirai“ früher in Japan verkaufen. Die Absatzziele für das umweltfreundliche Fahrzeug sind bescheiden.

Toyota-Vorstand Mitsuhisa Kato vor dem Brennstoffzellenauto „Mirai“ am 18. November: Der Name bedeutet „Zukunft“. Reuters

Toyota-Vorstand Mitsuhisa Kato vor dem Brennstoffzellenauto „Mirai“ am 18. November: Der Name bedeutet „Zukunft“.

TokioDer weltgrößte Autobauer Toyota verkauft sein neues Brennstoffzellenauto „Mirai“ (Zukunft) in Japan bereits ab dem 15. Dezember. Das gab Toyota am Dienstag bei der offiziellen Vorstellung des umweltfreundlichen Autos bekannt. Zuvor hatte der Konzern den Verkaufsstart noch für das Frühjahr 2015 in Aussicht gestellt.

Als Absatzziel gab Toyota bis Ende 2015 etwa 400 Autos an. In Europa und den USA soll der „Mirai“ ab Sommer kommenden Jahres angeboten werden. Der Preis in Japan beträgt rund 7,2 Millionen Yen (49 500 Euro). Der Sedan mit einem 154 PS starken Motor hat dem Unternehmen zufolge eine Reichweite von 650 km und kann in rund drei Minuten betankt werden. Dank der neuen Technologie stößt das Auto lediglich Wasserdampf aus.

Seit mehr als 20 Jahren forscht Toyota an der Brennstoffzellentechnik. Das Antriebsystem besteht aus Hochdruck-Wasserstofftanks und sogenannten Brennstoffzellen-Stacks, die bei der chemischen Reaktion von Wasser- und Sauerstoff Elektrizität produzieren.

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Stück für Stück tasten sich auch andere Autobauer an den großen Wurf mit der Brennstoffzelle heran. Der südkoreanische Hersteller Hyundai will bis 2015 auf 1000 Exemplare seines Kompakt-SUV ix35 mit Wasserstoff-Antrieb kommen. Honda plant ebenso wie Toyota für 2015 ein Serienmodell mit Brennstoffzelle.

Schon 2010 schickte Daimler in einem ersten Testlauf 200 Exemplare seiner B-Klasse mit Wasserstoff-Antrieb auf die Straße. Zusammen mit Nissan und Ford arbeiten die Stuttgarter an der weiteren Entwicklung und wollen von 2017 an im größeren Stil loslegen.

Von

dpa

Kommentare (8)

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Herr Josef Schmidt

18.11.2014, 08:29 Uhr

Hier sieht man wer bei Innovationen führt. Genau so war es mit dem Hybrid auch.

Währen BMW, Audi und Mercedes mit ihren Treckermotoren die Luft verpesten fahren die Japaner mit Wasserstoffantrieb.

Frau Ute Umlauf

18.11.2014, 10:09 Uhr

@ Josef Schmidt
Sorry, aber Sie haben null Ahnung.
Der VW Konzern hat derzeit die sauberste Motorenflotte bzgl. CO2 u. Schadstoffemission. Hybrid, Brennstoffzelle u. Emobile scheitern an den Kosten vorKunde.
Ihnen empfehle ich, jetzt mal gründlich ihre Kammer zu lüften, bevor weitere Schwachsinns Posts folgen. Als Rentner haben Sie wohl zu viel freie Zeit!!

Frau Pia Paff

18.11.2014, 10:17 Uhr

Mein lieber Josef,
Du bist nicht auf Ballhöhe. Solltest dir mal die Flottenverbräuche aller Konzerne anschauen. Dann würdest du feststellen, dass die deutschen OEMs die ersten Plätze belegen.
Auch ein Post im Inet verlangt eine gewisse Intelligenz ... stelle ich hier fest.

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