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05.06.2015

10:08 Uhr

Über zwei Millionen

Mazda ruft noch mehr Autos wegen Airbags zurück

Die Rückrufaktionen wegen defekter Takata-Airbags nehmen kein Ende: Nun hat Autohersteller Mazda weitere 1,66 Millionen Autos zurückbeordert. Ingesamt steigt damit die Zahl für das Unternehmen auf zwei Millionen.

Die Takata-Airbags können platzen und dadurch Fahrer und Beifahrer verletzen oder gar töten. AFP

Zerstörter Takata-Airbag

Die Takata-Airbags können platzen und dadurch Fahrer und Beifahrer verletzen oder gar töten.

TokioDer japanische Autohersteller Mazda ruft weitere 1,66 Millionen Autos wegen möglicherweise defekter Airbags in die Werkstätten zurück. Es handle sich um Modelle aus den Jahren 2003 bis 2008 mit Airbags des japanischen Herstellers Takata, teilte Mazda am Freitag mit. Allein 465.000 seien in den USA verkauft worden. Insgesamt musste Mazda damit mehr als zwei Millionen Fahrzeuge mit Takata-Airbag zurückrufen.

Airbags von Takata können wegen eines Fehlers im Gasgenerator platzen und durch heiße Metallteile Fahrer und Beifahrer verletzen oder gar töten. Weltweit werden insgesamt sechs Todesfälle und 105 Verletzte mit den defekten Airbags in Verbindung gebracht. In den USA hat Takata deswegen den Rückruf von insgesamt fast 34 Millionen Autos veranlasst. Betroffen ist vor allem der japanische Hersteller Honda. Aber auch BMW, Fiat, Chrysler, General Motors, Ford, Mitsubishi, Nissan, Subaru und Toyota mussten Autos in die Werkstätten rufen.

Von

afp

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