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10.01.2008

16:25 Uhr

Nachrichten

Umweltzonen: Unterschiedliche Regelungen in Hannover und Köln

Autofahrer mit ausländischen Kennzeichen müssen ihr Fahrzeug in diesem Jahr in Hannover noch nicht mit einer Umweltplakette ausstatten. In Köln gibt es hingegen keine Sonderregelungen für Gäste aus dem Ausland.

Umweltzonen dpa

Die Plaketten sind je nach Schadstoffklasse des Fahrzeuges grün, gelb oder rot. Die grüne Plakette kennzeichnet das schadstoffärmste Auto. (Bild: dpa)

dpa HANNOVER/KöLN. Autofahrer mit ausländischen Kennzeichen müssen ihr Fahrzeug in diesem Jahr in Hannover noch nicht mit einer Umweltplakette ausstatten. In Köln gibt es hingegen keine Sonderregelungen für Gäste aus dem Ausland.

Ein Stadtsprecher Hannovers sagte, Auslandsgäste müssten auch nach dem Ablauf der viermonatigen Übergangsfrist am 1. Mai keine Bußgelder befürchten. Erst vom 1. Januar 2009 an benötigten auch ausländische Autos für Fahrten in die Umweltzone eine sogenannte Feinstaubplakette. Die Gäste könnten die Plakette an allen Zulassungsbehörden und berechtigten Werkstätten erwerben.

In Köln gelte für alle Autofahrer gleichermaßen eine Übergangsfrist bis zum 31. März dieses Jahres, sagte ein Sprecher der Stadt. Wer bis dahin ohne grüne, gelbe oder rote Plakette auf der Windschutzscheibe mit seinem Wagen durch die Umweltzone fahre, müsse dennoch zunächst nicht mit einem Bußgeld rechnen. Stattdessen sollten Flugzettel mit Informationen an Umweltzonen-Sünder verteilt werden. Die Plaketten würden von der Stadt online 24 Stunden am Tag angeboten, für Ausländer hätten zudem auch etwa Hotels einen Sonderservice eingerichtet.

Köln, Hannover und Berlin sind die ersten Städte in Deutschland, in denen Umweltzonen eingeführt wurden. Die Vergabe der Umweltplaketten hängt vom Schadstoffausstoß ab. Mit dem Fahrverbot für besonders umweltbelastende Autos soll die Verschmutzung der Luft mit Feinstaub und Stickoxiden verringert werden.

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