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12.01.2005

09:08 Uhr

Unterbau von Allrad-Geländewagen

BMW-Minivan ist beschlossene Sache

Der Münchener Autobauer BMW hat sich nach den Worten von Vorstandschef Helmut Panke zum Bau eines Minivans entschieden. Derzeit stehen angeblich zwei Modelle zur Auswahl.

HB MÜNCHEN. „Wir sind jetzt über das „Ob' hinaus. Es wird definitiv in der ein oder anderen Form kommen“, sagte Panke der „Financial Times“ (Mittwochausgabe). Damit hat die seit langem andauernde Spekulation ein Ende, BMW könnte seine zuletzt schon deutlich ausgeweitete Produktpalette um ein weiteres Fahrzeug ergänzen. Der Konzern hatte stets nur erklärt, „raumfunktionale Konzepte“ zu prüfen, aber hinzugefügt, eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

Wie die britische Wirtschaftszeitung - ohne Berufung auf Quellen - weiter berichtete, stehen derzeit zwei Modelle zur Auswahl: Eines baue auf der bereits vorgestellten und der 3er- Serie entlehnten Konzeptstudie RFK1 auf, ein zweites auf der größeren 5er-Reihe. Egal welches Modell gefertigt werde, solle es auf Basis der in den USA produzierten Allrad-Geländewagen (SUV) X3 und X5 gebaut werden. „Es ist noch nicht klar, wie das aussehen wird und wann das kommen soll“, sagte eine BMW-Sprecherin nur.

BMW hat 2004 mit 1,21 Mill. Einheiten ein Absatzplus von 9,4 % verbucht und damit so viele Fahrzeuge wie nie zuvor in seiner 75-jährigen Geschichte als Autobauer verkauft. Auch bei Gewinn und Umsatz gehen die Münchener von einem Rekordjahr aus. Damit BMW auch in den kommenden Jahren weiter wachsen kann, ist der Autobauer auf zusätzliche Modelle angewiesen. Auf diese Weise könnten die Münchener auch die von vielen Analysten wegen des starken Euros befürchteten Währungslasten zumindest teilweise kompensieren.

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