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14.12.2011

13:23 Uhr

US-Sportwagen

Viper soll 2013 wieder vorfahren

Quelle:mid

Gute Nachricht für Fans amerikanischer Sportwagen: Die im Juli 2010 eingestellte Dodge Viper wird zum Modelljahr 2013 wieder ins Programm gehoben. Die Produktionsvorbereitungen sind schon angelaufen.

Die Produktion der Dodge Viper wird fortgesetzt. Ursprünglich sollte der Sportwagen nur noch bis Ende des Jahres hergestellt werden. Pressefoto

Die Produktion der Dodge Viper wird fortgesetzt. Ursprünglich sollte der Sportwagen nur noch bis Ende des Jahres hergestellt werden.

DetroitDer legendäre amerikanische Sportwagen Dodge Viper wird als Neuauflage zum Modelljahr 2013 wieder auf die Straße kommen. Das kündigte Ralph Gilles, Präsident von Chrysler Motorsport jetzt in Detroit/USA an. Dazu wird die Produktionsstätte in der Conner Avenue wieder geöffnet. Die Vorbereitungen haben begonnen, rund 150 Mitarbeiter arbeiten bereits wieder in Motor City.

1989 als Studie vorgestellt, ging der zweisitzige Sportler im Mai 1992 in Serie. Es entstanden kleine Stückzahlen in Handarbeit. Der acht Liter große V-Zehnzylinder mit 299 kW/406 PS beschleunigte die Modelle RT/10 mit herausnehmbarem Dachteil und das Viper GTS Coupé auf bis zu 266 km/h Spitze.

Dodge Viper SRT 10 PR

Dodge Viper SRT 10

Im Herbst 2002 kam das überarbeitete Modell als 310 km/h schnelle Viper SRT-10 Roadster mit 8,4 Liter großem V-Zehnzylinder und 450 kW/612 PS auf den Markt, 2005 folgte der Coupé-Ableger. Am 2. Juli 2010 endete die Fertigung nach 28.056 gebauten Fahrzeugen. Die Neuauflage wird ab Herbst 2012 wieder gebaut. Über technische Details und zu erwartende Preise wurde noch nichts bekannt.

Wirtschaftlich spielt die Dodge Viper aufgrund eher geringer Absatzzahlen nie eine große Rolle für Chrysler. Der Sportwagen, der auch in verschiedenen Rennserien vertreten ist, fuhr allerdings stets wichtige Image-Punkte für die Marke ein. In Deutschland war der Hecktriebler für rund 112.000 Euro ausschließlich als Roadster erhältlich, das Coupé blieb anderen Märkten vorbehalten.

Dodge-Markenchef Ralph Gilles (re.) begrüßte rund 400 loyale Viper-Besitzer als in der Conner Avenue Assembly Plant die letzten - nach Kundenwunsch individuell lackierten und ausgestatteten - Viper-Exemplare der alten Generation vom Band liefen. PR

Dodge-Markenchef Ralph Gilles (re.) begrüßte rund 400 loyale Viper-Besitzer als in der Conner Avenue Assembly Plant die letzten - nach Kundenwunsch individuell lackierten und ausgestatteten - Viper-Exemplare der alten Generation vom Band liefen.

Der US-Sportler soll seine eigenständige Plattform behalten. Dies hatte Dodge-Chef Gilles bereits kürzlich gegenüber dem Online-Portal der "Detroit News" bestätigt. Befürchtungen, dass die Viper ein Abbild der ebenfalls zum Chrysler-Mutterkonzern Fiat gehörenden Marke Ferrari wird und auf gleicher Basis aufbaut, wurden damit zurückgewiesen. Obwohl es leichte Ähnlichkeiten mit dem Alfa Romeo 8C Competizione gebe, seien die Proportionen zumindest grundverschieden, so Gilles. Verantwortlich dafür sei die lange Motorhaube und die damit weit hinten liegende Fahrerkabine.

Rundenrekord auf der Nordschleife durch Dodge Viper SRT


Für den Vortrieb sorgt in Zukunft ein neu entwickelter Motor, auch wenn dazugehörige Leistungswerte noch nicht bekannt gegeben werden. Der Markenchef betont allerdings, dass das Triebwerk definitiv nicht aus dem Hause Ferrari stammen werde. Bislang ist ein 477 kW/649 PS starker Zehnzylinder zum Einsatz gekommen. Um eine größere Käuferschaft zu gewinnen, soll der Sportwagen in puncto Fahrdynamik gutmütiger werden. Erstmals wird serienmäßig ein elektronisches Stabilitätsprogramm ESP angeboten.

Kommentare (1)

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Porschefahrer

14.12.2011, 21:57 Uhr

Bei all diesem schwachsinnigen CO2-Gefasel endlich mal wieder eine gute Nachricht. Sollten jetzt endlich beim Autofahren auch wieder Emotionen mitspielen dürfen? Noch nichtmal die Dümmsten in unserem Land springen auf den E-Mobil-Hype an. Viper for ever. Ich ziehe meinen Hut vor einer Legende.

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