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07.11.2013

19:47 Uhr

USA

Erneut brennt ein Tesla-Elektroauto

Bereits zum dritten Mal in sechs Wochen gerät ein Elektroauto von Tesla in Brand. Dabei handele es sich um einen Unfall, beteuert das Unternehmen. Der Aktienkurs ist bricht dennoch ein.

Ein Telsa Model S Auto, vom Feuer zerstört: Möglicherweise sei das Elektroauto über ein Metallstück gefahren, so die Polizei. Reuters

Ein Telsa Model S Auto, vom Feuer zerstört: Möglicherweise sei das Elektroauto über ein Metallstück gefahren, so die Polizei.

DetroitIn den USA ist erneut ein Elektroauto von Tesla Motors in Brand geraten. Möglicherweise sei das Auto vom Typ Model S über ein Metallstück gefahren, teilte die Polizei im US-Bundesstaat Tennessee am Donnerstag mit. Der Wagen sei bei dem Vorfall stark beschädigt worden. Tesla erklärte, es handele sich um einen Unfall und nicht um eine Selbstentzündung. Der Aktienkurs des Unternehmens brach um sieben Prozent ein.

Bereits Anfang Oktober geriet ein Exemplar der 416 PS starken Fließheck-Limousine bei Seattle in Brand. Der Wagen fuhr über ein Metallteil, das in die Akku-Abdeckung unter dem Akku ein Loch riss. Ermittlern zufolge gab es keine Hinweise auf ein Defekt am Fahrzeug. Ein weiterer Tesla S geriet Berichten zufolge bei einem Unfall in Mexiko in Brand.

Brennende Elektro-Fahrzeuge

Feuer nach Fremdeinwirkung

Ein Metallgegenstand hat den Brand eines Tesla-S-Sportwagens ausgelöst, der im US-Bundesstaat Washington Anfang Oktober 2013 unterwegs war. Dabei sollen auch die Batterien gebrannt haben.

Feuer nach Crashtest

Ein Chevrolet Volt (in Deutschland Opel Ampera) fing im Juni 2011 Feuer – drei Wochen, nachdem eine US-Behörde einen Crashtest an dem Fahrzeug durchgeführt hatte. Bei der simulierten seitlichen Kollision mit einem Pfahl war das Kühlsystem der Batterie beschädigt worden. (Abschlussbericht zum Vorfall der NHTSA). In dem Bericht heißt es, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (Januar 2012) der Behörde keine Feuer nach einem Unfall im echten Straßenverkehr mit Elektrofahrzeugen bekannt waren – trotz detaillierter Recherche.

Feuer nach schwerem Unfall

Ein Eletro-Taxi des Herstellers BYD fing in China Feuer nach einem schweren Unfall, bei dem drei Passagiere starben. Zwar löste die elektrische Verkabelung den Brand aus, aber es brannten weder alle Akkus aus noch gab es Explosionen.

Feuer bei geparktem Fahrzeug

Auch zwei andere Feuer erfassten den Elektro-Sportwagen von Fisker. Ein Hausbrand in Texas ging von dem Fahrzeug aus, bei einem anderen Brand im August 2012 hatte in Kalifornien ein defekter Ventilator das Feuer ausgelöst. Daraufhin wurden Fahrzeuge zurückgerufen, um das Bauteil zu tauschen.

Feuer nach Wasserschaden

Etwa 16 Elektro-Sportwagen des Herstellers Fisker haben im Oktober 2012 Feuer gefangen: Hurrikan Sandy hatte einen Großparkplatz unter Wasser gesetzt und die Fahrzeuge fingen danach Feuer und brannten komplett aus (Bilder bei Jalopnik). Laut Hersteller lösten aber nicht die Batterien den Brand aus, sondern ein anderer technischer Defekt auf Grund des eingedrungenen Salzwassers.

Feuer in der Fabrik

Noch in der Fabrikhalle fing im Märze 2013 eine Batterie eines Mitsubishi-Plugin-Hybrids des Tpys i-Miev Feuer. Das Batteriepaket war eine Maschine angeschlossen, die einen Entladungstest vornahm. Bei einem anderen Elektro-Modell des Konzerns schmolz im selben Monat ein Batteriepaket, das in einem Wagen verbaut war, der bei einem Händler im Ausstellungsraum stand.

Feuer während der Fahrt

Im April 2011 fing ein chinesisches Elektrotaxi (Modell: Zotye M300 EV) Feuer während der Fahrt. Als Grund nannte Sicherheitsexperten Mängel bei der Fertigung der Batterien und beim Einbau der Zellen.

Tesla-Chef Elon Musk erklärte bereits nach dem ersten Vorfall, dass akkubetriebene Autos sicherer als herkömmliche Wagen mit Verbrennungsmotor seien.

Von

rtr

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