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17.07.2015

14:09 Uhr

Verbrauch von Dienstwagen

Manager auf Sparkurs

Quelle:Spotpress

Die Zeit der übermotorisierten und verbrauchsintensiven Dienstwagen ist offenbar vorbei. Selbst die Spitzenmanager achten vermehrt auf den CO2-Ausstoß ihres Autos.

Verbrauch von Dienstwagen - Unternehmen setzen auf CO2-Sparer Tesla Motors

Unternehmen setzen auf CO2-Sparer

Manager die Fortschrittlichkeit und Umweltbewusstsein demonstrieren wollen steigen zunehmend um von der klassischen Business-Limousine auf alternative Antriebe.

Die deutschen Unternehmen achten bei ihrer Firmenwagenflotte zunehmend auf den CO2-Ausstoß. Lag der Durchschnittswert vor vier Jahren noch bei 156 Gramm pro Kilometern, verfehlt er aktuell mit 133 Gramm den EU-Grenzwert nur noch um drei Gramm. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bei 194 großen und mittelständischen Unternehmen hervor.

Die klimafreundlichste Dienstwagenflotte unterhält demnach das Telekommunikationsunternehmen Freenet, das einen Durchschnittswert von 105 Gramm erreicht. Schlusslicht ist die Deutsche Euroshop, ein Betreiber von Shopping-Centern, mit 182 Gramm.

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Erstmals hat die DUH anhand ihrer jeweiligen Dienstwagen auch eine Liste der klimafreundlichsten Unternehmenschefs erstellt. Auf Rang eins landet Tchibo-Chef Markus Conrad, der dienstlich offiziell das Elektroauto BMW i3 mit Range Extender (90 Gramm CO2) fährt. Rang zwei geht an Frosta-Chef Felix Ahlers mit dem Kleinstwagen VW Up (98 Gramm CO2).

Es folgen drei Manager mit einer Tesla S Elektrolimousine(103 Gramm), komplettiert wird die Fahrzeugliste der zehn ersten Plätze vom Mercedes E-Klasse Hybrid (116 bis 119 Gramm) und dem VW Passat als Bluemotion-Spardiesel (119 Gramm). Die klassische Oberklasselimousine findet sich unter den zehn erstplatzierten Managern nicht mehr.

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Auch wenn zumindest Plug-in-Modelle wie das der Mercedes S-Klasse auf einen CO2-Ausstoß deutlich unter 100 Gramm kommen – wenn auch zu gesalzenen Anschaffungspreisen.

Die deutschen Premium-Hersteller dürften die Abkehr von der klassischen Vorstandslimousine mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen: Einerseits erleichtert das auch ihnen das Einhalten der EU-Verbrauchsgrenzen, andererseits bricht ein einträgliches Geschäft weg. Dafür verlagert sich der Markt für die S-Klasse und ihre Wettbewerber nach USA und China.

Kommentare (2)

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Herr Andreas Moser

22.07.2015, 11:11 Uhr

Es ist leider schon erstaunlich, Journalisten hier völlig unkritisch Daten von einer Lobbygetriebenen Umwelthilfe übernehmen. Beim Hybrid Auto wird ein völlig realitätsferner Verbrauch angenommen, der beim "stromtabken" von 0 CO2 ausgeht und eine Fahrrythmus der nur im Labor erreicht wird. Beim Elektroauto dagegen wird als co2 wert der dt. Strommix genommen. Leider ein unfairer Vergleich.
Ich halte dies für erlaubtes Doping der Hybridfahrzeuge und der einfältige Verbarucher soll an die Zahlen glauben, die die Politik erfinden lässt.

Herr Thorsten Tempero

22.07.2015, 11:42 Uhr

> Es ist leider schon erstaunlich, Journalisten hier völlig unkritisch Daten von einer Lobbygetriebenen Umwelthilfe übernehmen.
nennt sich Qualitätsjournalismus... vom Handelsblatt hätte ich mir mehr erwartet..

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