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09.01.2013

11:23 Uhr

Vernetzte Fahrzeuge

Fahrspaß auch im rollenden Computer

Dem Fahrer helfen, aber ihn nicht entmündigen - das ist die Philosophie der Autobranche, wenn es um digitale Technik geht. Immerhin sollen bald Autos auf den Markt kommen, die im Stauverkehr allein unterwegs sein können.

Das "Active Security Car" von Toyota. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas der japanische Autobauer den Prototypen auf Basis eines Lexus LS vorgestellt. dpa

Das "Active Security Car" von Toyota. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas der japanische Autobauer den Prototypen auf Basis eines Lexus LS vorgestellt.

Las VegasDas Auto wird zum rollenden Computer: Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas sind viele Konzepte für vernetzte Fahrzeuge mit jeder Menge Hilfsfunktionen und Sensoren zu sehen. Nach den Vorstellungen der Autobranche soll die Technik aber nicht den Spaß am Fahren nehmen, sondern vor allem bei der Vermeidung von Unfällen helfen.

So stellte Toyota in der Wüstenstadt den Prototypen eines „Active Security Cars“ vor, der auf einem Lexus LS aufsetzt. Äußerlich erinnert das Fahrzeug mit seinen angebauten Sensoren an das selbstfahrende Auto von Google. Bei Toyota steht jedoch vor allem die Absenkung von Unfall-Zahlen mit den damit verbundenen Verkehrstoten und Verletzen im Vordergrund.

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Einsteigen, zurücklehnen, entspannen - so bequem könnte Autofahren in Zukunft sein. An mehreren Standorten in Deutschland experimentieren Forscher mit Fahrzeugen, die ohne Fahrer auskommen.

Die eingesetzten Komponenten könnten im Prinzip zur Entwicklung eines Fahrzeugs führen, das sich vollständig autonom bewegt. „Unsere Vision ist aber nicht notwendigerweise ein selbständig fahrendes Auto“, so Toyota-Manager Mark Templin, General Manager der Lexus Division.

„In unserem Ansatz der Entwicklung für fortgeschrittene Automationstechnologien spielt die umfassende Beteiligung des Fahrers eine zentrale Rolle“, so Templin weiter. Der Computer verhalte sich dabei wie ein intelligenter und aufmerksamer Beifahrer, der die Fähigkeiten des menschlichen Wesens am Steuerrad ergänze.

Radarsensoren halten die Umgebung im Blick

In dem Forschungsfahrzeug kommt unter anderem ein 360-Grad-Radar auf dem Dach des Autos zum Einsatz, das Gegenstände bis zu einer Entfernung von 70 Metern erkennen kann. Drei Farbkameras können Objekte bis zu einer Entfernung von 150 Metern wahrnehmen, darunter auch Ampeln und ihre Farben.

Außerdem verfügt das Fahrzeug über weitere Radarsensoren an der Front und an den Seiten, die den Nahbereich rund um das Auto im Blick haben. Wann die Entwicklungen des Forschungsfahrzeugs in Serienprodukte bei Toyota oder Lexus einfließen werden, konnte Templin nicht sagen.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

09.01.2013, 13:20 Uhr

Fahrspaß auch im rollenden Computer? Schöne Marketing-Sprechblasen, die da abgelassen werden, aber mit der Realität hat das wenig zu tun. Ich jedenfalls empfinde viele der tollen Assistenz-Systeme in modernen Oberklasse-Autos als deutliche Bevormundung und somit als ausgesprochenen Fahrspaß-Killer. Der Trend geht immer mehr zum betreuten Fahren für Leute, die es definitiv nicht können - während die anderen in die Röhre gucken. Selbst die S-Modelle von Audi oder "sportliche" BMW-Modelle sind nicht mehr mit Handschaltung zu bekommen, die mechanische Handbremse verschwindet zu Gunsten des schwachsinnigen AN/Aus-Knopfes, ESP lässt sich nicht mehr dauerhaft abschalten und, und, und. Wenn ich erst mal hektisch piepsende Spurhalte-Asssitenten und ähnlichen Quatsch "brauchen" sollte, steige ich eh auf Rollator um und wer ein "autonomes" Fahren will, soll die Bahn nehmen - was für eine Horrorvorstellung!. Für mich sind diese rollenden PC-Spiele im Neuwagen-Bereich vollständig out und ich steige bald um auf Youngtimer, reine Notwehr!

dendemann

09.01.2013, 20:23 Uhr

wie cool. endlich alkohol am steuer und nie mehr taxi!!

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