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10.09.2013

14:17 Uhr

Volkswagen E-Load Up

Einmal Pizza emissionsfrei, bitte

VonPatrick Broich
Quelle:Spotpress

Auch wenn in Zukunft in Städten keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr fahren dürften, müssen Güter zum Kunden kommen. Gut, wenn man dann eine Lösung im Regal hat.

Wem der Up als kleines Nutztier gefällt – der Elektroantrieb aber so gar nicht, soll ihn auch als konventionell betriebene Variante kaufen können. SP-X/Matthias Knödler

Wem der Up als kleines Nutztier gefällt – der Elektroantrieb aber so gar nicht, soll ihn auch als konventionell betriebene Variante kaufen können.

Elektrische Mobilität ist für Volkswagen auch ein Thema für die Nutzfahrzeugsparte, schließlich sollen in der Stadt künftig auch Güter möglichst emissionsfrei  bewegt werden. Das gilt insbesondere für die letzten Meter zum Kunden. Dafür braucht man ein einen kleinen und wendigen Transporter. Den fand die Nutzfahrzeugdivision im Regal der Pkw-Kollegen in Form des neuen E-Up.

Der elektrisch betriebene Kleinwagen dient als Basis für E-Load Up, ein von den Verantwortlichen als Stadtlieferwagen mit Elektroantrieb bezeichnetes Gefährt.

Das Rezept ist denkbar einfach: Man nehme einen E-Up und räume die Fondsitze aus. Auch den Beifahrersitz sucht man vergebens, stattdessen gibt es einen Klappsitz. So erhält der 3,54 m lange Kleinstwagen ein Ladevolumen von 1.400 Litern. Volkswagen kann sich den umfunktionierten Up sehr gut für in urbanen Gegenden agierende Paketkuriere und Pizzadienste vorstellen mit seinen kompakten Abmessungen und einer Zuladung von 306 kg.

Volkswagen e-load Up SP-X/Matthias Knödler

Volkswagen E-Load Up

Die Kapazität der im Fahrzeugbodenboden untergebrachten Lithium-Ionen-Batterie beträgt 18,7 kWh und ist gut für 160 km Reichweite. Der mit dem Ladesystem CCS versehene e-load Up kann sowohl an Gleich- wie auch an Wechselstrom-Stationen geladen werden und soll bereits nach einer halben Stunde Ladezeit wieder 80 Prozent seiner maximalen Kapazität erreicht haben.

In puncto Performance kann es der 60 kW/82 PS starke Stromer locker mit seinen Verbrenner-Genossen aufnehmen. SP-X/Matthias Knödler

In puncto Performance kann es der 60 kW/82 PS starke Stromer locker mit seinen Verbrenner-Genossen aufnehmen.

In puncto Performance kann es der 60 kW/82 PS starke Stromer locker mit seinen Verbrenner-Genossen aufnehmen, zumal die 210 Nm Spitzendrehmoment bereits ab der ersten Umdrehung anliegen. Von null auf 100 km/h binnen 12,4 Sekunden und ein Spitzentempo von 130 Kilometern pro Stunde sind absolut alltagstauglich.

Wem der Up als kleines Nutztier gefällt – der Elektroantrieb aber so gar nicht, soll ihn auch als konventionell betriebene Variante kaufen können. So wird aus dem e-load Up ganz einfach der load Up. Immerhin befindet sich auch eine Erdgas-Version im Portfolio, um dem Anspruch in den Umweltbelangen gerecht zu werden.

Kommentare (2)

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WOBBER

10.09.2013, 14:35 Uhr

...da arbeiten bestimmt 15000 Ingineure bei Volkswagen und dann wird ein E-UP, bei dem man die Fenster hinten nicht ausgestanzt hat und aus dem man die Rücksitze weggelassen hat als Innovation präsentiert? Den E-UP kauft schon keiner bei dem Preis...wer soll denn dann diesen "Edel-Fridolin" kaufen?....Die Pizzadienste dieser Welt haben sicherlich schon datauf gewartet, dass sie sich für 30tsd EUR n'Lieferwagen kaufen dürfen....die 20tsd EUR mehr als für den Smart oder den normalen UP kann man den Pizzaboten von Ihrem 3EUR/Std Bezahlung auch noch irgandwie abnehmen oder? Hallo Volkswagen...mal bitte kurz auf die Absatzlage schauen...ausser in China bricht alles weg und wenn China hustet seid ihr platt!

Malnefrage

10.09.2013, 18:38 Uhr

Warum wird eigentlich bei Elektro jedes Auto so häßlich gemacht?

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