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25.05.2014

09:53 Uhr

Volkswagen

Neuer Passat lockt BMW- und Mercedes-Fahrer

Eigentlich ist dieser Volkswagen der König der Mittelklasse: In der achten Generation soll der Passat eine halbe Liga höher spielen. Neue Technologien sollen Kunden aus der nächst höheren Fahrzeugklasse ansprechen.

Designskizze der neuen VW Passat-Generation, die offiziell auf dem Pariser Autosalon im Herbst 2014 vorgestellt wird. PR

Designskizze der neuen VW Passat-Generation, die offiziell auf dem Pariser Autosalon im Herbst 2014 vorgestellt wird.

BremenVolkswagen folgt dem Trend zum Leichtbau und wird den nächsten Passat bis zu 85 Kilo leichter machen,aber die Wolfsburger verweigern sich dem Größenwachstum: Der neue Passat, intern B8 genannt, der im Oktober auf dem Pariser Autosalon Premiere haben und noch vor Jahresende auf den Markt kommen wird, ist sogar den Hauch von zwei Millimetern kürzer als sein Vorgänger.

Da der Vorderbau aber gleich vier Zentimeter kürzer wird und der Radstand sich vergrößert, wächst der Innenraum spürbar. Nicht nur deswegen spricht VW-Vorstand Dr. Heinz-Jacob Neußer von einem „Klassensprung“. Der Passat der achten Generation soll wird künftig eine halbe Liga höher spielen. Mit neuen Technologien sollen nicht nur Kunden aus der nächst höheren Fahrzeugklasse, sondern vor allem auch von den etablierten Premiumwettbewerbern aus München und Stuttgart abgeworben werden.

Ein Beispiel ist die komplett digitale Instrumenteneinheit wie sie zunächst im Audi TT ihre Premiere feiern wird. Ein weiteres der neu entwickelte 2,0-Liter-Biturbo, der mit seinen 176 kW / 240 PS bis zu 500 Newtonmeter Drehmoment stemmt und sich unter anderem durch hervorragende Laufruhe auch im niedrigtourigen Bereich auszeichnen soll.

Dazu trägt ein mit dem Zwei-Massen-Schwungrad gekoppeltes Pendel mit gegensätzlicher Schwingung bei. Der Normverbrauch wird mit 5,3 Litern angegeben. Die Motoren werden – auch dank Zylinderabschaltung – bis zu einem Fünftel sparsamer sein, und erstmals wird es den Passat auch als 211 PS starken Plug-in-Hybrid mit einer elektrischen Reichweite von bis zu 50 Kilometern geben. 

Neue Assistenten an Bord

Eine Weltneuheit im Passat ist das hintere LED-Licht, bei dem beim Bremsen das vertikale Rück- in ein horizontales Bremslicht wechselt.

Leben retten helfen soll der neue „Emergency Assist“. Er greift bei Fahruntüchtigkeit ein. Fehlen aufgrund von Unachtsamkeit, Übermüdung oder gesundheitlicher Probleme für eine gewisse Zeit aktive Fahrbefehle, wird zunächst ein Warnton ausgelöst und bei Nicht-Reaktion ein kurzer Fahrzeugschlenker zum „Wachrütteln“ eingeleitet.

Für den kommenden Passat wird es auch ein neues Zwei-Liter-Triebwerk geben, den Vierzylinder TDI-Biturbo. ampnet

Für den kommenden Passat wird es auch ein neues Zwei-Liter-Triebwerk geben, den Vierzylinder TDI-Biturbo.

Geschieht dann immer noch nichts, bremst der Passat mit Hilfe der adaptiven Geschwindigkeitsregelung und dem aktiven Spurhalteassistenten das Auto selbsttätig bis zum Stillstand ab. Zur Warnung des nachfolgenden Verkehrs wird nicht nur automatsich die Warnblinkanlage eingeschaltet, sondern bis zum endgültigen Halt auch in leichten Schlangenlinien gefahren.

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