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27.01.2011

10:16 Uhr

Volkswagen-Studie

Kommt der Race Touareg auf die Straße?

Nach dem dritten Sieg in Folge bei der Rallye Dakar spielt Volkswagen mit dem Gedanken, den erfolgreichen Wüstenrenner als Kleinserie auf die Straße zu bringen. Jetzt liegt es am Interesse der Scheichs, die das 310 PS starke Modell zurzeit in Qatar bestaunen. Außerdem gibt es eine neue Gold Edition des Touareg, die besonders prunkvoll daherkommt.

VW-Studie Race Touareg: Das Projekt könnte bald von der Wüste auf die Straße rollen. Noch wird aber das Interesse für eine Kleinserie erst getestet. Quelle: Abdruck fuer Pressezwecke honorarfreivw

VW-Studie Race Touareg: Das Projekt könnte bald von der Wüste auf die Straße rollen. Noch wird aber das Interesse für eine Kleinserie erst getestet.

Volkswagen präsentiert auf der ersten Qatar Motor Show in Doha zwei exklusive Touareg-Studien. Beim Race Touareg Qatar handelt es sich um eine Straßenversion des 310 PS starken Siegerautos der Rallye Dakar. Das zweite Showcar ist ein in weiten Teilen mit 24-karätigem Gold veredelter Touareg namens Gold Edition mit einer Leistung von 360 PS. Damit testen die Wolfsburger auf der Qatar Motor Show, die vom 26. bis 29. Januar in Doha am Persischen Golf stattfindet, ob entsprechende Kleinserien für besonders zahlungskräftige Käufer tatsächlich aufgelegt werden.

Mit Blick auf die Straßenverkehrsordnung leicht verändert, behält der zwei Meter breite Sportwagen seine Rennkarosse aus Karbon und Kunststoff. Sie macht aus dem Geländewagen einen coupéartigen Zweitürer. Auch das Sportfahrwerk bleibt in gemäßigter Form erhalten. Zum Rallyeauto fehlen der Studie eigentlich nur die Aufkleber und der blaue Lack, der einem ins Goldene changierenden Weiß gewichen ist, das "Magic Morning" heißt. Statt 16-Zoll-Rädern kommen neue 18-Zoll-Felgen von BBS mit einer Goldoptik zum Einsatz. Über die gesamte Seitenpartie zieht sich der Schriftzug „Race Touareg", ebenfalls in einem goldenen Farbton.

Spartanisch und geordnet: Der Innenraum der neuen VW-Studie Race Touareg 3, die bei der Quatar Motor Show in Doha präsentiert wurde. Quelle: Abdruck fuer Pressezwecke honorarfreivw

Spartanisch und geordnet: Der Innenraum der neuen VW-Studie Race Touareg 3, die bei der Quatar Motor Show in Doha präsentiert wurde.

Auch innen gibt sich der 310 PS starke Geländewagen, der in weniger als sechs Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt, sportlich: Überrollkäfig, die ungewöhnliche Schalterbatterie auf dem hohen Mitteltunnel, das Renn-Cockpit und ein Monitor vor dem Beifahrer sind an Bord. Nur die maßgefertigten Schalensitze sind Recaro-Sportsesseln mit Alcantara-Bezügen gewichen. Auf der aus eloxiertem Aluminium gefertigten Mittelkonsolenabdeckung sind neben dem Schriftzug „Race Touareg" die Siege bei der Dakar eingefräst. Weitere Verkleidungselemente sind in mattiertem Karbon gearbeitet. Zweifarbige Nähte und silberne Sitzkeder setzen ebenso Akzente wie die in „Tornadorot" lackierten sicherheitsrelevanten Details.

Offiziell ist der "Race Touareg 3 Qatar" eine Studie, mit der VW auf der Messe den Rallye-Erfolg feiern will. Ein Firmensprecher in Wolfsburg bestätigte allerdings ernsthafte Produktionsabsichten: "Wir zeigen das Auto vor allem deshalb in Katar, weil potente und auffällige Geländewagen in den Emiraten besonders hoch im Kurs stehen." Wenn genügend Scheichs Interesse signalisierten, könne sich der Konzern gut eine Kleinserie vorstellen.

Das gefällt den Scheichs sicher: Was an der in "Magic-Morning"-Weiß lackierten Gold Edition des VW Toureg glänzt, ist tatsächlich in 24 Karat vergoldet. Quelle: Abdruck fuer Pressezwecke honorarfreivw

Das gefällt den Scheichs sicher: Was an der in "Magic-Morning"-Weiß lackierten Gold Edition des VW Toureg glänzt, ist tatsächlich in 24 Karat vergoldet.

Beim Touareg Gold Editon sind die neu designten 22-Zoll-Felgen, die Dachreling, die Parkschutzleisten und Fensterrahmen, die Spiegelkappen und Teile des Lufteinlassgitters, der Schriftzug „Touareg V8" sowie der Ladekantenschutz mit 24-karätigem Gold veredelt. Das Fahrzeug ist ebenfalls im Farbton „Magic Morning" lackiert. Auch innen findet sich das Gold, das viele der Applikationen und Schalter ziert. Das Interieur ist im Cremefarbton „Luna“ gehalten. Der Alcantara-Dachhimmel zeigt diesen Farbton ebenso wie das mit ornamentalen Steppungen verzierte Nappaleder der Sitze. Im Gegensatz dazu ist die Instrumententafel mit einem naturbraunen Leder und Kontrastnähten im Ton „Magnolia" bezogen. Naturbraun mit Ledereinfassungen in „Luna" prägt die Fußmatten. Dazu gibt es Nussbaum-Wurzelholz-Applikationen mit echtgoldenen Intarsien in ornamentalem Muster.

Von

dpa

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