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23.11.2012

10:07 Uhr

Vor der Markteinführung

Sicherheitspreis für neue Mercedes S-Klasse

Quelle:MID

Die neue Mercedes S-Klasse wird zwar erst im nächsten Jahr präsentiert, den ersten Preis für ein neues Assistenzsystem heimst sie aber schon jetzt ein. Das System soll an unübersichtlichen Kreuzungen Unfälle verhindern.

Bei der im nächsten Jahr debütierenden neuen Mercedes S-Klasse setzen die Stuttgarter viele neue und überarbeitete Assistenzsysteme ein. Schon jetzt gab es einen ersten Preis des Forschungszentrum Jülich. MID

Bei der im nächsten Jahr debütierenden neuen Mercedes S-Klasse setzen die Stuttgarter viele neue und überarbeitete Assistenzsysteme ein. Schon jetzt gab es einen ersten Preis des Forschungszentrum Jülich.

StuttgartMit einem neuen Assistenzsystem heimst die nächste Generation der demnächst präsentierte Mercedes S-Klasse schon deutlich vor ihrem Erscheinen einen ersten Preis ein. Neue Sensoren in Verbindung mit einer Stereokamera veranlassten das Forschungszentrum Jülich dazu, den Stuttgartern den Beckurts-Preis 2012 für neuartige Assistenzsysteme zu verleihen. Das System soll helfen, an unübersichtlichen Stellen oder Kreuzungen Unfälle zu verhindern.

Die von Mercedes eingesetzte Stereokamera nimmt ihre Umgebung - genau wie wir Menschen - mit zwei Augen wahr. Mittels der Stereo-Anordnung der Kamera kann die Umgebung des Fahrzeugs in Echtzeit, also 25-mal pro Sekunde, analysiert werden. Ein spezielles System wertet die Bilder aus und kann erkennen, ob sich aus den Bewegungen der Objekte das Risiko eines Zusammenstoßes ergibt. In nur 200 Millisekunden kann das System das gesamte Blickfeld analysieren. Wesentlich schneller also als der Mensch.

Neben diesem äußerst innovativem System kommt die neue S-Klasse aber noch mit weiteren überarbeiteten und verbesserten Assistenzsystemen auf den Markt. So kann der Bremsassistent zusammen mit dem neuen Kreuzungs-Assistent den Querverkehr und die Fußgänger erkennen. Und bevor es zum Crash kommt, verstärkt er dann die Bremsleistung des Fahrers. Die Pre-Safe-Bremse kann von einer Geschwindigkeit bis zu 50 km/h selbständig abbremsen.

Bei einer drohenden Heckkollision werden automatisch Innenschutzmaßnahmen wie die Straffung der Gurte vorgenommen. Zudem wird das Fahrzeug nach einem Heckaufprall "festgebremst", um unkontrollierte Bewegungen des Fahrzeugs zu verhindern. Dank Pre-Safe-Impuls werden die Sicherheitsgurte von Fahrer und Beifahrer schon in der frühen Crashphase entgegen der Aufprallrichtung aktiviert. Dadurch sollen schwere Verletzungen, zum Beispiel bei Frontalcrashs, erheblich reduziert werden. Mit dem aktiven Spurhalte-Assistent kann das Fahrzeug jetzt belegte Nachbarspuren und Gegenverkehr erkennen und ein unbeabsichtigtes Verlassen der eigenen Spur durch einseitigen Bremseingriff verhindern. Dazu kommen viele weitere Überarbeitungen, die den Fahrern der neuen Mercedes S-Klasse ein noch komfortableres und sicheres Fahren ermöglichen.

Eine Weltpremiere präsentieren die Stuttgarter zudem in Sachen Beleuchtung. Als weltweit erstes Fahrzeug kommt die neue S-Klasse völlig ohne Glühlampen aus. Anstelle der bisher üblichen Beleuchtungsmittel verwenden die Mercedes-Ingenieure reine LED-Technik für die Scheinwerfer. Die LED-Beleuchtung besitzt eine wesentlich höhere Lebensdauer als die herkömmlichen Glühlampen und sind zudem wesentlich sparsamer. Mercedes spricht von einer Einsparung des Stromverbrauchs von rund 25 Prozent. Auch die Mehrpegelfunktionalität der Rückleuchten ist eine Weltpremiere. Hierbei wird das Bremslicht bei Nacht und beim Warten an einer roten Ampel zurückgeregelt.

Die neue Mercedes S-Klasse strotzt nur so vor innovativen Systemen zum Schutz der Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer. Mercedes demonstriert mit ihr das derzeit mögliche Potenzial bei den Sicherheitssystemen. Die S-Klasse setzte seit jeher technische Maßstäbe für die automobile Welt - und das wird auch wieder bei der neuen S-Klasse so sein.

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