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08.03.2017

09:02 Uhr

VW Arteon

Der Edel-Passat, der CC und Phaeton ersetzt

Quelle:Spotpress

Aus zwei mach eins: Nachdem Passat CC und Phaeton aus dem VW-Modellprogramn verschwunden sind, präsentiert Volkswagen in Genf mit dem Arteon ein neues Topmodell. Die Limousine wird als Gran Turismo und Fastback beworben.

VW Arteon - Der Edel-Passat VW

VW Arteon: Der Edel-Passat

Nachdem Passat CC und Phaeton aus dem Programm verschwunden sind, präsentiert Volkswagen auf dem Genfer Autosalon mit dem Arteon ein neues Topmodell. Die 4,86 Meter lange Limousine verfügt über eine große Heckklappe und wird als Gran Turismo und Fastback beworben. 2,84 Meter Radstand sorgen für ausreichend Platz im Innern. Der Kofferraum des Fünfsitzers fasst 563 bis 1557 Liter.

VW stellt auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) mit dem Arteon ein nobles Passat-Derivat vor, das sowohl als Ersatz für den CC als auch für den Phaeton gedacht ist. Der 4,86 Meter lange Fünftürer mit großer Heckklappe und coupéartiger Dachlinie soll im Sommer 2017 auf den Markt kommen.

Wie der Passat setzt der Arteon auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) des Konzerns auf. Dank des gut 2,84 Meter langen Radstands soll es sich um einen alltagstauglichen Fünfsitzer handeln. VW verspricht große Beinfreiheit im Fond, zudem soll sich der über eine große Heckklappe erreichbare Kofferraum von normal 563 auf 1.557 Liter erweitern lassen.

Neben seiner Fastback-Silhouette zeichnet sich der Arteon durch ein eigenständiges Frontdesign aus. So erstreckt sich der Kühlergrill über die gesamte Fahrzeugbreite. Die stets serienmäßigen LED-Scheinwerfer bilden dabei eine Einheit mit den Chromquerspangen des Kühlergrills. Zudem bietet das neue VW-Modell ein kraftvolles Design mit muskulös gezeichneten Kotflügeln und üppigen Radläufen, die bis zu 20 Zoll große Räder aufnehmen können.

Angeboten wird der Arteon in drei Ausstattungen. Neben der Grundversion stehen die Linien Elegance und R-Line zur Wahl. Die Basis verfügt über 17-Zoll-Aluräder, LED-Scheinwerfer, ein schlüsselloses Schließsystem, das Infotainmentsystem Composition Media, Klimaanlage, Lederlenkrad und elektrisch verstellbare Komfortsitze.

Die Version Elegance bietet darüber hinaus LED-Rückleuchten mit Aktiv-Blinkern sowie Sitzbezüge in Alcantara/Leder und Sitzheizung vorne. Die Version R-Line wird zusätzlich mit einigen sportlichen Akzenten wie etwa verchromten Auspuffblenden oder Edelstahl-Pedalkappen innen aufgewertet.

Bei den Motoren hat der Kunde die Wahl zwischen drei Benzinern und drei Dieselaggregaten. Basismotor ist der 1.5 TSI mit 110 kW/150 PS, den 2.0 TSI gibt es wahlweise mit 140 kW/190 PS oder 206 kW/280 PS. Als Diesel steht ein 2.0 TDI in den drei Leistungsstufen 110 kW/150 PS, 140 kW/190 PS sowie 176 kW/240 PS zur Wahl.

Der Topdiesel und die stärkeren beiden Benziner werden serienmäßig mit 7-Gang-DSG angeboten, für die schwächeren Diesel ist das Selbstschaltgetriebe optional. Allein der Basisbenziner wird in Deutschland ausschließlich mit manuellem Sechsgang-Getriebe angeboten. Zudem gibt es serienmäßig Allradantrieb für die über 200 PS starken Motoren, für den 190-PS-Diesel ist 4Motion optional.

Einen Preis nennt VW für den Arteon noch nicht. Vermutlich dürfte das Passat-Derivat angesichts der bereits recht starken Basismotorisierung und dem gehobenen Ausstattungsniveau mindestens 32.000 Euro kosten.

Kommentare (3)

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Frau Lana Ebsel

08.03.2017, 11:08 Uhr

Ganz egal, wie toll er aussieht. Das VW-Emblem bleibt leider doch.

Herr hartmut braune

08.03.2017, 16:04 Uhr

......anstatt Prestige-Handeln auf 4 Rädern.....sollte Mensch dafür an Prestige-Denken in der Birne denken......und dieses falls nicht vorhanden....schnellstens herbeiführen.....und wenn nötig..... noch einmal auf die Schulbank zurückkehren.....um Versäumtes in die Lücken der Birne aufzunehmen......dann spielen danach....obige Entscheidungen eine untergeordnete Rolle.....
.....aber wie es so ist......wird es Wunschdenken sein + bleiben......

Frau Paula Friedrich

09.03.2017, 14:03 Uhr

genau wie bei Mercedes - eine Plattform mit vielen Karosserievarianten - am Ende ein überteuerter VW Passat und sonst nix - nicht mal eine vernünftige Hybridlösung gibt es. Einfach und preisgünstig mit MCPherson Federbeinen und dem ganzen Kram aus preisgünstiger Massenproduktion.

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