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22.08.2011

13:13 Uhr

VW Kleinwagen

Der Up fährt im Dezember vor

Quelle:dpa

Vier Jahre nach der ersten Studie enthüllt VW auf der IAA in Frankfurt (15. bis 25. September) die Serienfassung des Up. Der neue Kleinwagen soll im Dezember in den Handel kommen, noch offen ist aber der Preis.

Künftig der kleinste Volkswagen: Der Up kommt im Dezember in den Handel. Mitte September feiert das Stadtauto auf der IAA Premiere. dpa

Künftig der kleinste Volkswagen: Der Up kommt im Dezember in den Handel. Mitte September feiert das Stadtauto auf der IAA Premiere.

WolfsburgAlle Geheimnisse um den Kleinstwagen UP will der Wolfsburger-Konzern nun doch noch nicht lüften, auch wenn schon vor der IAA die ersten Bilder gezeigt werden. Da das bisherige Einstiegsmodell VW Fox zuletzt 10.725 Euro kostete, dürfte sein Nachfolger wegen der angekündigten Niedrigpreisstrategie beim Up wohl unter 10.000 Euro zu haben sein.

VW-Chef Winterkorn im März 2008 mit der Studie "Space up". Quelle: dpa

VW-Chef Winterkorn im März 2008 mit der Studie "Space up".

Starten wird der Kleinwagen den Herstellerangaben zufolge als Dreitürer mit vier Sitzen. Er ist 1,64 Meter breit und 1,48 Meter hoch. In der Länge misst das Auto nur 3,54 Meter und fällt damit rund 40 Zentimeter kürzer aus als ein VW Polo. Trotzdem bietet der Up 251 Liter Kofferraum, der durch Umklappen der Rückbank auf 951 Liter erweitert werden kann. Weitere Karosserievarianten sind geplant.

Hinter dem glatten Kühlergrill steckt zunächst ein Dreizylinder-Benziner, den es mit 60 oder 75 PS und optional auch als Blue-Motion-Version mit Start-Stopp-Automatik gibt. Der Verbrauch liegt dann bei 4,2 beziehungsweise 4,3 Litern. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 99 und 102 g/km. Später soll es auch eine Version mit Erdgasumrüstung geben. Sie leistet 68 PS und kommt als Blue-Motion-Version auf einen CO2-Ausstoß von 79 g/km.

Für 2013 hat VW zudem eine Elektrovariante des Up angekündigt. Von Diesel-Modellen ist zwar noch nicht die Rede, eine zeitnahe Einführung von Selbstzündern aber sehr wahrscheinlich. Zur Ausstattung des Up zählen unter anderem ein tragbares Navigationssystem mit kompletter Fahrzeugintegration und ein City-Notbremssystem. Es überwacht mit einem Lasersensor bis Tempo 30 die Fahrbahn vor dem Auto und bremst vor einer drohenden Kollision automatisch ab.

Das nächste große Image-Projekt aus Wolfsburg?: Studie eines kommenden "Bulli" beim diesjährigen Autosalon in Genf. Quelle: dapd

Das nächste große Image-Projekt aus Wolfsburg?: Studie eines kommenden "Bulli" beim diesjährigen Autosalon in Genf.

Der Autokonzern Volkswagen arbeitet außerdem an einem abgasfreien und sparsamen Einsitzer. Der Diesel-Elektro-Hybrid verbrauche weniger als einen Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer, sagte der Leiter der VW-Konzernfoschung, Jürgen Leohold, der „Financial Times Deutschland“ (Montagausgabe). Die Einsatzmöglichkeiten des neuen Autos seien jedoch begrenzt: Es eigne sich als Pendlerfahrzeug. Für längere Touren bevorzugten die meisten Fahrer wohl größere Wagen.

Wie die Zeitung weiter berichtete, plant VW zudem, den Käufern seiner Elektrautos ein „Energiepaket“ anzubieten. Dieses solle auch den Verkauf von Strom aus erneuerbaren Quellen umfassen. Details wie Reichweite oder Höchstgeschwindigkeit wollte der Manager aber nicht nennen. Im Vergleich zu den Rivalen aus Asien und zum US-Konzern General Motors (GM) hinken deutsche Hersteller mit serienreifen Elektroautos hinterher.

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