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21.03.2012

12:17 Uhr

VW Up

Neues von der Zwergenfront

Quelle:MID

Immer größer wird die Palette des VW-Winzlings Up. Nun gibt es eine fünftürige Variante, eine Erdgas-Version namens Eco Up und ein automatisiertes Schaltgetriebe.

Viel Neues gibt es beim VW Up: unter anderem eine Erdgasvariante, einen Fünftürer und ein automatisiertes Getriebe. MID

Viel Neues gibt es beim VW Up: unter anderem eine Erdgasvariante, einen Fünftürer und ein automatisiertes Getriebe.

Bergisch GladbachEs tut sich was an der automobilen Zwergenfront, denn VW stellt weitere Neuerungen bei seinem Kleinwagen Up vor. Mit dem Winzling lässt sich ab Spätsommer im wahrsten Sinn des Wortes mit die erdgasbetriebenen Version „Eco Up“ Gas geben. Bis dato hatten nur Passat, Touran und Caddy den alternativen Antrieb mit an Bord.

Der Marktstart verspätet sich ein wenig, weil VW sich dazu durchgerungen hat, dem 68 PS starken CNG-Up die Blue Motion-Techniken serienmäßig mitzugeben. So führt der Neue ein Start-Stopp-System sowie eine Bremsenergierückgewinnung an Bord und ist mit seinen normierten 79 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer das umweltfreundlichste Up-Modell.

Das bei VW „Eco Fuel“ genannte Erdgas (CNG) besitzt den rund eineinhalbfachen Energiegehalt von Benzin, und so sollen sich äußerst geringe Verbräuche realisieren lassen. VW gibt für den CNG-Up einen Verbrauch von nur 2,9 Kilogramm Erdgas pro 100 Kilometer an. Im alltäglichen Fahrbetrieb stehen dann aber doch gut fünf Kilo auf der Verbrauchsanzeige des Bordcomputers. Trotzdem wird der Eco-Up damit zum ganz heißen Tipp für Sparfüchse. Denn das Kilogramm Erdgas schlägt an der Zapfsäule momentan mit Preisen von zirka einem Euro zu Buche. Neben den zwei insgesamt elf Kilogramm fassenden Unterflur-Erdgastanks stehen dem Fronttriebler auch noch zehn Liter Benzin in einem Nottank zur Verfügung. Für den Vortrieb sorgt derselbe 1,0-Liter-Basismotor wie bei den Benziner-Fahrzeugen. Für den Gasbetrieb haben die Ingenieure die Verdichtung auf 11,5:1 erhöht und die Ventile sowie deren Sitzringe verstärkt.

Die weit öffnenden Türen machen ein bequemes Einsteigen in den Fond möglich. MID

Die weit öffnenden Türen machen ein bequemes Einsteigen in den Fond möglich.

Äußerlich unterscheidet den "Gasmann" außer der Namensplakette an der Heckklappe nichts von seinen benzinbetriebenen Brüdern. Und der Sprittank bleibt auch bei den meisten Startvorgängen unberührt. Einzig bei Temperaturen unter minus zehn Grad oder nach einer Betankung mit frischem Gas zieht das Motörchen das Benzin vor, um zum Leben zu erwachen. Nach wenigen Sekunden schaltet sich dann der Antrieb auf Gasbetrieb um, was dem Fahrer durch eine Kontrollleuchte im Cockpit angezeigt wird. Außerdem versieht die Nadel der Kraftstoffanzeige nun ihren Dienst auf der Skala für die Erdgastanks.

Kommentare (2)

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21.03.2012, 13:41 Uhr

"Im alltäglichen Fahrbetrieb stehen dann aber doch gut fünf Kilo für 100 km auf der Verbrauchsanzeige des Bordcomputers. Trotzdem wird der Eco-Up damit zum ganz heißen Tipp für Sparfüchse. Denn das Kilogramm Erdgas schlägt an der Zapfsäule momentan mit Preisen von zirka einem Euro zu Buche. Neben den zwei insgesamt elf Kilogramm fassenden Unterflur-Erdgastanks stehen dem Fronttriebler auch noch zehn Liter Benzin in einem Nottank zur Verfügung."

Die Sparfüchse dürfen allerdings alle 200 km eine Erdgastankstelle anfahren und jedesmal für ca. 11 Euro tanken, komfortabel ist das aber mit Sicherheit nicht !

79g_CO2_Autos

21.03.2012, 20:02 Uhr

Für ein paar Euro mehr gibt es den TOYOTA YARIS HYBRID, ebenfalls ein 79g CO2 Auto, aber bereits ab Basismodell mit moderner Klimaanlage und Automatik. Es ist gut, dass Bewegung in dem Markt der 79g CO2 Fahrzeuge kommt. Letzteres ist auch wichtig für den Flottendurchschnitt der Fahrzeuge. Eigentlich müßte auch der SMART mit einer Motorneuentwicklung/Antriebsstrang nachziehen. Leider passiert es noch nicht. Aber der neue RENAULT-Daimler-Smart ist schon bald in Reichweite - dann wird es vielleicht auch hier eine 79g CO2 Lösung geben.

79g Co2 Fahrzeuge sind wichtig, um eine Massenmobilität zu erhalten. Wenn das Benzin immer teurer wird, müssen sich Fahrzeugkonzepte ändern, damit sich noch viele Menschen der Autofahren leisten können.

Der Erdgas VW UP ist hier eine gute Lösung - mit Einschränkungen im Erdgastanknetz. Der TOYOTA YARIS HYBRID ist ebenfalls eine gute Lösung - insbesondere in Gegenden mit konventionellen Tankstellennetzen und bei mehr kompfortbezogenen Kundenschichten.

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