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16.06.2015

10:41 Uhr

Wegen Takata-Airbags

Honda ruft erneut 1,4 Millionen Autos in die Werkstätten

Mehr als 53 Millionen Fahrzeuge sind bereits betroffen – nun ruft Honda in den USA erneut 1,4 Millionen Autos mit womöglich fehlerhaften Airbags des Herstellers Takata zurück. Offenbar ist das Problem größer als gedacht.

Sieben Menschen sind bisher wegen fehlerhafter Airbags des Herstellers Takata gestorben – alle von ihnen fuhren Honda-Autos. AFP

Fehlerhafte Airbags

Sieben Menschen sind bisher wegen fehlerhafter Airbags des Herstellers Takata gestorben – alle von ihnen fuhren Honda-Autos.

DetroitHonda ruft in den USA erneut 1,39 Millionen Fahrzeuge wegen Airbag-Problemen zurück. Betroffen seien die Modelle Accord und Civic, deren Airbags für den Beifahrer möglicherweise defekt seien, teilte der drittgrößte japanische Auto-Hersteller am Montagabend mit. Die Fahrzeuge seien bereits zuvor wegen der Luftkissen für den Fahrer in die Werkstätten beordert worden.

Honda wird mit am stärksten von dem Skandal um defekte Airbags des Zulieferers Takata in Mitleidenschaft gezogen. Das Problem kann dazu führen, dass die Luftkissen, die eigentlich für mehr Sicherheit im Fahrzeug sorgen sollen, unkontrolliert explodieren und dabei Metallteile herumschleudern. Nach offiziellen Angaben sind sieben Menschen im Zusammenhang mit den fehlerhaften Airbags ums Leben gekommen, alle in Honda-Autos, sechs davon in den USA. Branchenweit betrifft der Defekt mehr als 53 Millionen Fahrzeuge.

Von

rtr

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