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09.03.2006

08:36 Uhr

Geländekreuzer für die Großstadt

Subaru hat mit dem „Tribeca“ seit 2005 eine Art Geländewagen für die Stadt im Programm. In diesem Jahr soll das Auto, das so heißt wie der New Yorker Stadtteil („Triangle below Canal“ im unteren Manhattan), nun auch nach Europa kommen. Auf dem Genfer Salon präsentiert Subaru sein Flaggschiff mit Drei-Liter-Boxermotor und mit 4,85 Meter Länge. Beim europäischen Tribeca wird die Anhängerlast erhöht auf zwei Tonnen.

Wenn der Polo blaumacht

Volkswagen setzt ganz auf die Öko-Welle. Mit „Bluemotion“ wollen die Wolfsburger eine Marke für die jeweils sparsamste Variante jeder Modellreihe etablieren. Den Anfang macht in Genf der Polo Bluemotion. Sein 80-PS-Motor soll nur 3,9 Liter Sprit auf 100 Kilometer brauchen und ist laut Volkswagen damit der „sparsamste Polo“ aller Zeiten. Der Preis des kleinen Saubermanns, der dank veränderter Übersetzung und Motor-Einstellungen auch weniger Emissionen in die Atmosphäre pustet, ist noch unbekannt. Wir sind schon gespannt auf den Touareg Bluemotion.

Saab hebt ab

Saab hat früher Flugzeuge gebaut, und das soll der geneigte Autofahrer künftigen Modellgenerationen wieder stärker ansehen. Die Studie „Aero X“, mit der die angeschlagene General-Motors-Marke auf dem Genfer Autosalon mit Furore machen will, sieht jedenfalls aus wie ein Jet auf Gummi-Rädern. Das stromlinienförmig runde Geschoss kommt ohne Türen aus – stattdessen schiebt sich die komplette Kanzel wie beim Flugzeugcockpit nach vorn. Im Gegensatz zu echten Flugzeugen schont der Saab aber die Umwelt: Der V6-Turbomotor verbrennt Bio-Ethanol und fährt damit auf der politisch korrekten Linie ab.

Wasser-Wankel

Als Mazda im Jahre 2003 für seinen Sportwagen RX-8 den Wankelmotor aus der Versenkung holte, schien das in erster Linie ein gelungener Marketing-Gag zu sein. Jetzt trägt die Exoten-Technik plötzlich auf unerwartetem Gebiet Früchte: Die Japaner können das Kreiskolben-Aggregat nämlich auch mit Wasserstoff betreiben. Im RX-8 Hydrogen RE genügt ein Knopfdruck, und der Wagen wechselt von Benzin zum hochentzündlichen Wasser-Spaltprodukt. Ab März testen zwei japanische Unternehmen den Öko-Sportler erstmals in der rauen Wirklichkeit – bis zum Jahresende, so die Planungen, sollen acht weitere Kunden dazukommen. Preis: 3 000 Euro Leasingrate pro Monat.

Mobiles Basislager

Aus den einstmals kernigen Arbeitsmaschinen von Jeep, Toyota und Mercedes sind lange Sport-Geländewagen geworden. Doch jetzt präsentiert der japanische Hersteller Nissan mit der Studie „Terranaut“ doch tatsächlich ein Fahrzeug für Dschungel und Wüstensafari. Das Konzept-Auto, das nun erstmals auf dem Genfer Autosalon gezeigt wird, hat pannensichere 19-Zoll-Reifen, die in jedem Gelände bestehen sollen. Im Fonds gibt es einen drehbaren Sitz, von dem ein Wissenschaftler diverse Computer- und Laborgeräte bedienen soll. Denn der „Terranaut“ ist als mobiles Basislager für Entdecker gedacht.

USB am Autoradio

Digitale Musik im MP3-Format lässt sich immer häufiger auch in Autoradios abspielen. Kenwood hat jetzt eine Reihe von CD-Tunern aufgelegt, die nicht nur über einen Decoder für die Wiedergabe von MP3-Dateien verfügen, sondern auch über einen USB-Anschluss. Ans Ende eines Kabels lassen sich hier kleine Datenspeicher oder MP3-Player anschließen. Die Preise für die CD-Tuner liegen je nach Ausstattung zwischen 200 und 400 Euro.

Fiat und Microsoft = Blue & Me

Ein neues Infotelematiksystem für Handy- und Multimediaanwendungen im Auto hat das IT-Unternehmen Microsoft zusammen mit Fiat entwickelt. Vorgestellt wurde die Lösung auf dem Genfer Automobilsalon (2. bis 12. März) in einem Fiat Grande Punto. Das System mit Namen „Blue & Me“ auf Basis des Betriebssystems Windows soll laut Fiat alle derzeit gängigen Unterhaltungs- und Kommunikationsgeräte ins Fahrzeug integrieren. Bei dem in Genf gezeigten Fahrzeug lassen sich beispielsweise über Bluetooth-Schnittstellen verbundene MP3-Player und Handys über Tasten am Lenkrad, Spracheingabe oder ein Display im Armaturenbrett bedienen. Denkbar ist dem Angaben zufolge mit der Technologie in Zukunft auch ein interaktives Navigationssystem.

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