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22.01.2006

15:10 Uhr

dpa-afx STUTTGART. Trotz zurückgehender Verkaufszahlen beim Geländewagen Cayenne hält der Autohersteller Porsche an seiner Strategie fest, die Baureihe nicht um einen sparsameren Diesel- Antrieb zu ergänzen. "Diesel und Porsche passen nicht zusammen", sagte Porsche-Vertriebsvorstand Hans Riedel der Zeitung "Welt am Sonntag". Wegen des hohen Gewichts eines Diesel-Motors könnten dem Kunden dann keine für Porsche typischen Fahrleistungen geboten werden.

Die Cayenne-Verkaufszahlen liegen unter dem Vorjahr. Riedel räumte ein, dass die Absatzzahlen des Geländefahrzeugs "in einigen Märkten rückläufig sind". Porsche plane dennoch keine Rabatte. "Es ist immer noch besser, ein paar Cayenne weniger zu verkaufen, als die Fahrzeuge mit hohen Rabatten ohne Rücksicht auf anschließende Verluste in den Markt zu drücken", sagte der Porsche-Vorstand.

Unterdessen griff Porsche-Chef Wendelin Wiedeking die angelsächsische Finanzwelt wegen deren Kritik am Porsche-Einstieg bei Volkswagen an. "Nach der Logik dieser Herrschaften dürfte es uns gar nicht mehr geben", zitiert die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" aus einer Rede Wiedekings bei der Preisverleihung für das beste Image unter deutschen Unternehmen.

Demnach wies er Ratschläge von "wild um sich schlagenden Finanzinvestoren, ihren Analysten und ihnen nachbetenden Aposteln" scharf zurück. Die VW-Beteiligung habe eine unternehmerische Logik, auch wenn sie sich nicht jedem gleich erschließe. Die bloße Aneinanderreihung von Zahlen außerhalb der ökonomischen Realität könne in die Irre führen.

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