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17.01.2011

09:45 Uhr

Zuladungs-Vergleich

In den „Bulli“ passt am meisten rein

Wenn eine Familie mit drei Kindern und Koffern auf Reisen geht, sind selbst sogenannte typische Familienautos teilweise überfordert. Der ADAC hat nun untersucht, in welche Modelle besonders viel hineingeht, - und in welchen schnell Überladung droht.

Beleibt bei Handwerkern und Großfamilien: In die T-Reihe der Wolfsbruger passt mehr rein, als in viele andere typische Familienautos. dpa

Beleibt bei Handwerkern und Großfamilien: In die T-Reihe der Wolfsbruger passt mehr rein, als in viele andere typische Familienautos.

MÜNCHEN/DÜSSELDORF. Bei einem Vergleich von typischen Familienautos hat der ADAC erhebliche Unterschiede bei der Zuladung festgestellt. So lassen sich beispielsweise beim Volkswagen T5 Multivan 2.0 TDI Comfortline 745 Kilo Mensch und Material unterbringen. Dagegen erscheinen die 370 Kilo des Fiat Fiorino Qubo 1.3 JTD Multijet eher bescheiden.

Fährt eine Familie mit drei Kindern mit dem kleineren Familienauto in den Urlaub, besteht schnell die Gefahr, zuviel Gewicht einzuladen. Große Unterschiede bei der Zuladung gibt es auch bei annähernd gleich großen Modellen. So darf der Citroën Grand C4 Picasso mit 650 Kilo maximaler Zuladung rund 250 Kilo mehr mitnehmen als der Renault Scénic.

In der Praxis wird die Gefahr der Überladung noch verstärkt, weil das tatsächliche Leergewicht von Fahrzeugen oftmals höher ist, als vom Hersteller angegeben.

Schuld daran ist häufig die gute Ausstattung der Autos. Diese wird bei der Angabe des Leergewichts durch die Hersteller nicht berücksichtigt, kritisiert der Autoclub. Wer dann die angegebene Zuladung bis zum letzten Gramm ausnutzt, riskiert eine Überladung. Der ADAC rät größeren Familien daher, schon beim Kauf eines Autos genau auf ausreichende Zuladungsmöglichkeiten zu achten.

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