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12.12.2014

12:13 Uhr

ADAC testet Smart Repair

Nicht alle Beulen-Doktoren heilen gut

Per Smart Repair lassen sich viele kleinere Schäden am Fahrzeug schnell und preiswert ausbessern. Allerdings können Qualität und Preise bei spezialisierten Werkstätten stark variieren.

ADAC

MünchenDer ADAC hat in einer bundesweiten Stichprobe mit identisch demolierten Motorhauben (zwei Dellen mit jeweils rund 25 Millimeter Durchmesser und einem etwa 10 Millimeter langen Kratzer) bei 20 Werkstätten die Smart-Repair-Leistungen getestet. Neben einer „sehr guten“ und zwei „ausreichenden“ Werkstätten erhielten 17 Betriebe im Gesamtergebnis die Note „gut“ oder „befriedigend“.

Nicht alle untersuchten Werkstätten verfügten über die erwartete Smart-Repair-Praxis und Fachkenntnis bei der Kratzerbehebung. Lediglich sechs Werkstätten konnten den Schaden so beseitigen, dass er nicht mehr zu erkennen war.

Ebenfalls bei sechs Betrieben war der Kratzer nach der Reparatur noch deutlich zu sehen – mangelhaft in dieser Kategorie. Viel besser ist das Ergebnis bei den präparierten Dellen: 18 der 20 Betriebe wurden hierfür mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet.

Einen Zusammenhang zwischen Qualität und Preis konnten die ADAC-Experten in dieser Stichprobe nicht feststellen. Die Preisspanne reichte von 60 Euro bis 223 Euro. Die beste Werkstatt („sehr gut“) beseitigte die Schäden für 80 Euro. Eine herkömmliche, umfangreiche Reparatur samt Spachteln und Lackieren kann hier leicht das Zehnfache kosten.

Neben den in der Stichprobe beschriebenen Schäden ist Smart-Repair grundsätzlich auch bei Steinschlägen in Autoscheiben, Beschädigungen an der Innenraum-ausstattung und von äußeren Kunststoffteilen empfehlenswert.

Vor dem Werkstattauftrag sollten immer mehrere Angebote verglichen werden. Für mögliche Reklamationen nach einer mangelhaften Reparatur sollten Autofahrer die Schäden vor der Reparatur fotografieren.

Von

amp

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