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12.06.2013

11:11 Uhr

Cool bleiben

Was gegen Hitze im Auto hilft

Quelle:dpa

Im Freien hat es angenehme 25 Grad – in Autos erreicht die Temperatur schnell das Dreifache. Doch das Aufdrehen der Klimaanlage bis zum Anschlag ist nicht die Lösung, um den Wagen angenehm zu temperieren.

Das richtige Maß finden: Ist es im Auto zu warm, leiden Wahrnehmung und Aufmerksamkeit. Ist es zu kalt, riskiert man eine Erkältung. Wichtig ist in jedem Fall: ausreichend trinken! dpa

Das richtige Maß finden: Ist es im Auto zu warm, leiden Wahrnehmung und Aufmerksamkeit. Ist es zu kalt, riskiert man eine Erkältung. Wichtig ist in jedem Fall: ausreichend trinken!

BerlinWenn es im Sommer im Auto besonders heiß ist, ergreifen viele Fahrer prompt zwei Gegenmaßnahmen: Klimaanlage an oder Fenster auf. Den Wagen so zu belüften, dass sich die Insassen wohlfühlen, ist aber nicht so einfach, wie es scheint.

Nach Angaben des ADAC sollte das Thermometer im Fahrzeug am besten 21 bis 23 Grad anzeigen. Schließlich macht Hitze das Fahren beschwerlich und kann sogar die Gesundheit schädigen. Doch an besonders heißen Tagen neigen viele Autofahrer dazu, die Temperatur gleich dauerhaft unter 20 Grad abzusenken – das ist ebenfalls nicht sinnvoll. Das übertriebene Herunterkühlen der Luft erhöht Benzinverbrauch und CO2-Ausstoß.

Je nach Technik und Einsatzbedingungen sei die Klimaanlage für bis zu zwei Liter Mehrverbrauch pro 100 Kilometer verantwortlich, erklärt Patrick Huth, Experte für Fahrzeugkühlung bei der Deutschen Umwelthilfe. Selbst in Mitteleuropa verursache die Klimaanlage rund fünf Prozent des jährlichen Gesamtverbrauchs eines Pkws. "Ein Durchschnittsfahrer könnte mit dieser Spritmenge einmal jährlich die Strecke Hamburg-Paris zurücklegen."

Unter einer voll aufgedrehten Klimaanlage leiden nicht nur Umwelt und Geldbeutel, sondern auch die Gesundheit der Insassen. "Klimaanlagen können bei zu niedrig gewählter Innentemperatur Erkältungen begünstigen", sagt Christiane Roick, Stellvertretende Leiterin des Stabs Medizin beim Bundesverband der AOK. Außerdem entziehen Klimaanlagen der Luft Feuchtigkeit. Die trockene Luft reizt Roick zufolge die Schleimhäute der Atemwege und kann Atemwegsinfektionen begünstigen. "Zugluft durch Klimaanlagen kann aber auch Bindehautentzündungen auslösen oder zu Verspannungen der Muskulatur im Nacken-, Schulter- oder Rückenbereich führen."

Die Klimaanlage nicht voll aufdrehen: Der Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenluft sollte höchstens 6 Grad betragen dpa

Die Klimaanlage nicht voll aufdrehen: Der Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenluft sollte höchstens 6 Grad betragen

Kommentare (1)

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Karaja

12.06.2013, 13:12 Uhr

Ich warte drau, dass mich die Polizei mal anhält und zu mir sagt: "Hey! Sie haben zu wenig getrunken!"

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