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03.10.2015

14:42 Uhr

Gebrauchtwagen-Check: Renault Laguna

Solide Mittelklasse mit einigen Schwächen

VonAdele Moser
Quelle:Spotpress

Optisch ist Renaults Mittelklasse-Modell Laguna recht unauffällig. Soll der Franzose aus Vorbesitz das auch auf der Hebebühne des TÜV sein, empfiehlt sich in jedem Fall ein jüngeres Exemplar.

Gebrauchtwagen-Check: Renault Laguna - Je jünger, desto besser Renault

Renault Laguna

Je jünger, desto besser.

Vor einigen Wochen hat Renault mit dem Talisman den Laguna-Nachfolger vorgestellt. Damit erhält die Mittelklassebaureihe nach 22 Jahren und drei Modellgenerationen einen neuen Namen. Im Januar nächsten Jahres steht der Talisman dann als Limousine und Kombi bei den Händlern. Der Vorgänger Laguna ist als Gebrauchtwagen dann günstiger zu haben. Ist der Franzose eine Überlegung wert?

Karosserie und Innenraum: Den ab 2007 bis 2015 gebauten Laguna (Typ T) gab es als Limousine, ab 2008 als Kombi mit dem Namen Grandtour sowie auch als Coupé. Die dritte Generation des Mittelklasse-Franzosen wurde gemeinsam mit Nissan entwickelt und ist in vielen Teilen baugleich mit dem Altima. Besonders häufig auf dem Gebrauchtwagenmarkt anzutreffen ist die Kombi-Variante. Fünf Personen finden ausreichend Platz und im Gepäckraum können bis zu 1.512 Liter verstaut werden.

Wer Annehmlichkeiten in seiner Mittelklasse haben will, sollte auf höhere Ausstattungsstufen achten. Denn in der Basisversion ist der Laguna eher nüchtern ausgestattet. In der höchstens Stufe GT bot Renault sogar eine Allradlenkung an, die durch aktives Mitlenken der Hinterachse das Handling verbessert.

Wer Annehmlichkeiten in seiner Mittelklasse haben will, sollte auf höhere Ausstattungsstufen achten. Denn in der Basisversion ist der Laguna eher nüchtern ausgestattet.  Renault

Nüchterne Ausstattung in der Basisversion

Wer Annehmlichkeiten in seiner Mittelklasse haben will, sollte auf höhere Ausstattungsstufen achten. Denn in der Basisversion ist der Laguna eher nüchtern ausgestattet.

Im Januar 2011 wurden Limousine und Grandtour überarbeitet, sie erhielten eine leicht geänderte Front sowie abgedunkelte Heckleuchten. Das modifizierte Coupé gab es einen Monat später. Neu waren dort die schwarzen Außenspiegel, die serienmäßige Allradlenkung sowie das LED-Tagfahrlicht.

Motoren: Das Antriebsangebot für den Laguna ist umfangreich. Bei den Ottomotoren hatten Kunden die Wahl zwischen dem eher trägen 1,6-Liter-Basisbenziner mit 81 kW/110 PS bis hin zum starken 3,5-Liter mit 175 kW/238 PS. Der Einstiegsdiesel leistete 81 kW/110 PS. Am Ende der Selbstzünder-Antriebpalette befand sich das 173 kW/235 PS starke Triebwerk. Die Basismotoren sind mit der mindestens 1,3 Tonnen schweren Karosserie jedoch schnell überfordert.

Besser ist man mit den Aggregaten der goldenen Mitte unterwegs: So taugt der 2,0 Liter große Selbstzünder mit 110 kW/150 PS auch für lange Strecken und mit dem 103 kW/140 PS starken Benziner ärgert man sich nicht an der Tankstelle, ist jedoch trotzdem vernünftig motorisiert. Am meisten verkauft wurden die Dieselmotorisierungen. Diese sind laufruhig, stark und sparsam. Die kraftvollen V6-Antriebe gibt es allerdings nur für den Grandtour sowie das Coupé.

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