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17.01.2015

10:51 Uhr

Gebrauchtwagencheck: Hyundai ix20

Familienfreund mit Garantie

VonHolger Holzer
Quelle:Spotpress

Der Hyundai ix20 ist der ideale Stadtwagen für Menschen, die im Fond auch mal Erwachsene chauffieren wollen. Auch bei der Qualität gab es einen spürbaren Schritt nach vorn - langjähriger Garantieschutz inklusive.

Gebrauchtwagen-Check: Hyundai ix20 - Familienfreund mit Garantie Hyundai

Anders als beim Vorgänger Matrix hat Hyundai beim ix20 auch Design und Ambiente nicht vernachlässigt.

Crossover einmal anders: Hyundai mixt beim ix20 seit 2010 nicht SUV und Pkw, sondern Van und Kleinwagen. Anders als beim Vorgänger Matrix haben die Koreaner dabei auch Design und Ambiente nicht vernachlässigt. Und auch bei der Qualität gab es einen spürbaren Schritt nach vorne. Ganz am Ziel angekommen ist der baugleiche Modellbruder des Kia Venga aber noch nicht.

Karosserie und Innenraum: Mit 4,10 Metern Länge ist der ix20 kaum größer als der Durchschnitts-Kleinwagen. Weil aber das Dach eine gute Handbreit höher liegt, bietet er im Inneren ein deutlich luftigeres Raumgefühl. Das gilt vorne und sogar hinten, wo zwei Erwachsene bequem Platz finden. Vor allem, wenn die verschiebbare Rückbank am hinteren Anschlagpunkt einrastet.

Fährt man sie so weit wie möglich nach vorne, steht ein üppiger Kofferraum von 440 Litern zur Verfügung. Wer die Sitzlehnen umklappt, lädt sogar 1.446 Liter – mehr als in einen VW Golf passen.

Verpackt ist das Ganze in eine durchaus gefällige Karosserie mit Sicken und Kanten, die auch nach vier Jahren Bauzeit weiter modern wirkt. Kehrseite der flotten Optik ist die mangelnde Übersichtlichkeit – vor allem nach hinten verbaut einem die keilförmige Karosserie den Blick.

Das Cockpit kann sich durchaus sehen lassen Hyundai

Das Cockpit des ix20 kann sich durchaus sehen lassen.

Durch den hohen Aufbau verbieten sich zudem höhere Ansprüche an die Fahrdynamik – in Kurven geht der Wagen schnell in die Knie, bei Seitenwind ist ein fester Griff am Lenkrad angesagt. Letzteres ist wie das gesamte Cockpit ansprechend gestaltet, die Verarbeitung aller Teile ist sehr solide. Auch wenn das Haupteinsatzgebiet die Stadt sein dürfte, bieten die Sitze auch ausreichenden Langstreckenkomfort.

Antrieb: Während Design, Verarbeitung und Ambiente längst auf dem Niveau der europäischen Wettbewerber liegen, haben die Koreaner beim Antrieb noch Nachholbedarf. Auch beim ix20 gibt es maximal solide Hausmannskost. Für die Stadt dürfte der 1,4 Liter große Basisbenziner mit 66 kW/90 PS noch ausreichen, auf Landstraße und Autobahn fährt man mit dem größeren 1,6-Liter-Ottomotor (92 kW/125 PS), dem 1,4-Liter-Diesel (66 kW/90 PS) oder dem 1,6-Liter-Selbstzünder (85 kW/116 PS, ab 2011) besser.

Besonderes Temperament entwickelt aber keiner der Vierzylinder, dafür hält sich zumindest der Verbrauch in Grenzen. Wer diesen weiter drücken will, wählt eines der „Blue“-Modelle mit Start-Stopp-Technik, die zumindest den Normwert um jeweils einen halben Liter drücken. Geschaltet wird bei allen Modellen per Hand, der größere Benziner ist alternativ mit einer etwas ältlichen Vierstufenautomatik zu haben, die nur für absolute Schaltmuffel interessant ist.

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