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16.11.2011

14:14 Uhr

Jahreshöchststand erreicht

Diesel ist zu teuer - mal wieder

Die Öl-Multis verdienen gut. Zu gut, findet der ADAC, angesichts des derzeitigen Dieselpreises. Für viele Autofahrer gibt es aber kaum Alternativen.

Die Preistafel zeigt den Stand vom 16. Februar 2011. dpa

Die Preistafel zeigt den Stand vom 16. Februar 2011.

München/DüsseldorfDer Dieselpreis in Deutschland hat einen neuen Jahreshöchststand erreicht. Wie der ADAC mitteilt, stieg der durchschnittliche Preis an Markentankstellen und freien Stationen für einen Liter Diesel binnen Wochenfrist um 2,6 Cent auf durchschnittlich 1,496 Euro. Etwas moderater fällt die Verteuerung bei Benzin aus. Ein Liter Super E10 kostet derzeit im bundesweiten Schnitt 1,536 Euro - ein Plus von 0,5 Cent. Der Preisunterschied zwischen Super E10 und Diesel hat sich damit erneut verringert und liegt momentan nur noch bei vier Cent.

Laut ADAC ist der aktuelle Dieselpreis zu hoch, zumal der Preis für Brent-Öl seit der vergangenen Woche um rund fünf Dollar gesunken ist. Der Club empfiehlt den Autofahrern, das Tanken auf die günstigeren Wochentage Sonntag und Montag zu verlegen. Deutliche Preisanstiege sind hingegen häufig dienstags oder zum Wochenende hin zu verzeichnen.

Die höchsten Preise für Diesel müssen derzeit die Münchner Autofahrer bezahlen. In der bayerischen Landeshauptstadt kostet ein Liter 1,523 Euro. Die günstigste untersuchte Stadt für Dieselfahrer ist derzeit Mannheim. Allerdings ist dort ein Liter des Selbstzünderkraftstoffs mit 1,504 Euro auch nur um 1,9 Cent billiger als in München. München ist auch bei den Benzinpreisen das traurige Schlusslicht im Städte-Ranking. Ein Liter Super E10 kostet hier 1,563 Euro.

Mit 1,533 Euro ist Mainz bei Benzin die günstigste der untersuchten Städte. Laut ADAC ist Mainz auch diejenige Stadt mit dem geringsten Preisunterschied zwischen beiden Kraftstoffsorten. So liegt der durchschnittliche Dieselpreis hier bei 1,511 Euro und damit lediglich um 1,9 Cent unter dem dortigen Benzinpreis.

Von

fgh

Kommentare (4)

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17.11.2011, 06:02 Uhr

Wo bleibt denn unser "Super Wirtschaftsminister" Rösler? Er wollte doch etwas gegen die stetig steigenden Preise unternehmen! Die Öl-Multis haben auch in diesem Jahr Milliarden-Gewinne eingefahren. Die dürfen uns unter den Augen der Regierung und des Kartellamtes das Geld aus der Tasche ziehen!

Ein weiterer Schritt der Regierung zu einer 2-Klassen-Gesellschaft, denn schon heute müssen viele ihre Fahrten mit dem Auto auf das Nötigste einschränken.

Für 5 EUR Stundenlohn sollen die Leute flexibel sein, in der Woche 100te Kilometer zur Arbeitsstelle fahren und können die Spritkosten nicht einmal steuerlich geltend machen, da man mit so wenig Einkommen kaum Steuern zahlt!

Da nützt auch der ADAC nichts! Im Gegenteil, bei einer der teuersten Mineralölgesellschaften, Shell, bekommt man mit der ADAC-Karte 1 Cent Rabatt. Damit unterstützt der ADAC die Abzockerei!

Account gelöscht!

17.11.2011, 07:03 Uhr

Wir sollten endlich anfangen die eigene Haut zu retten, die korrupte Politiker und gierige Manager unter sich aufteilen. Unsere Selbstverteidigung bedeutet für diese Schmarotzer Kopf ab.

Account gelöscht!

17.11.2011, 08:56 Uhr

Kommunismus, Planwirtschaft und verstaatlichte Unternehmen funktionieren eindeutig besser. Hervorragende Beispiele sind Nordkorea, die ehemalige UDSSR und China.
Wem es gefällt sollte seinen Wohnsitz dorthin verlagern und hier nicht über die freie Marktwirtschaft meckern.
Gute Reise!

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