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04.09.2016

15:59 Uhr

Mercedes E-Klasse als Gebrauchter

Schraubers Liebling

Quelle:dpa

Wer gern an seinem Auto herumbastelt, ist mit der ersten E-Klasse von Mercedes gut bedient. Denn hier kann man noch relativ viel selbst machen. Worauf Sie beim Kauf einer gebrauchten E-Klasse achten sollten.

Die E-Klasse gilt als das wichtigste Modell für Mercedes und erweist sich laut Experten gebraucht als recht pannensicher. Foto: Daimler AG dpa

Mercedes E-Klasse

Die E-Klasse gilt als das wichtigste Modell für Mercedes und erweist sich laut Experten gebraucht als recht pannensicher. Foto: Daimler AG

Unter Schraubern gilt die Baureihe W 124 als der beste je gebaute Mercedes. Vielleicht spielt auch ein ordentlicher Schuss Nostalgie eine Rolle bei dieser Einschätzung. Denn an dieser ersten E-Klasse kann man noch relativ viel selbst machen.

Wirft man einen Blick auf die gefragten Nachfolger W 211 und W 212, so stellen auch diese sich als keine schlechten Tipps heraus. Es gibt allerdings Abstufungen, wie die Erfahrung von Experten zeigt.

Der „TÜV Report 2016” schreibt mit Blick auf das Abschneiden des W 212 bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU), dass nur die Mechanik der Feststellbremse bei jüngeren E-Klassen negativ auffalle. Ältere Modelle der ersten Baujahre litten häufiger unter Ölverlust. Und ab der dritten HU im Fahrzeugalter von sieben Jahren müsse mit Verschleiß an Bremsleitungen und -schläuchen gerechnet werden.

Beim als anfälliger eingestuften W 211 sollte man darauf achten, ob sich Rost durch die Auspuffrohre gefressen hat oder die Achsgelenke marode sind. Auch erhöhte HU-Mängelquoten an den Spurstangengelenken sind bekannt.

Als Schwerpunkte in der Pannenstatistik 2016 nennt der ADAC defekte Anlasser bei Dieselmodellen von 2006 bis 2009, auch Injektoren fallen negativ auf (Diesel 2009) sowie verstopfte Dieselpartikelfilter (2005). Bei Benzinern der Jahre 2005 bis 2007 versagte öfters die Kraftstoffpumpe. Insgesamt ist auch der W 211 laut ADAC ein recht pannensicheres Auto.

In einer Hinsicht war der eingangs erwähnte, ab 1984 gebaute W 124 richtungsweisend: Mit ihm führte Mercedes für seine Modelle der oberen Mittelklasse 1993 die Bezeichnung E-Klasse ein. Die Baureihen W 211 und W 212 liefen ab 2002 beziehungsweise 2009 vom Band. Klassisch wurden beide als Limousine und als mit üppigem Stauraum versehenes T-Modell (Kombi) ausgeliefert. Vom Neueren gibt es auch Cabrio und Coupé (C 207; A 207). Seit Frühjahr 2016 ist die aktuelle Auflage W 213 bei den Händlern.

Kommentare (5)

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05.09.2016, 08:55 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

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05.09.2016, 08:59 Uhr

 Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette  

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05.09.2016, 13:58 Uhr

Ralph S.05.09.2016, 11:33 Uhr
Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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