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20.06.2011

13:09 Uhr

Ratgeber Autoreisen

Notrufnummern fürs Ausland notieren

Quelle:dpa

Urlauber, die im Ausland mit dem Auto unterwegs sind, sollten die Notrufnummern des jeweiligen Landes im Handy speichern oder aufschreiben. Denn so viele Notrufsäulen wie in Deutschland gibt es oft nicht.

Notrufsäulen gibt es in Deutschland viele. In Portugal kommt man seltener an einer vorbei. dpa

Notrufsäulen gibt es in Deutschland viele. In Portugal kommt man seltener an einer vorbei.

HamburgAn Notrufsäulen kommen Autofahrer in Deutschland alle zwei Kilometer vorbei. In Skandinavien oder Portugal passiert das wesentlich seltener. Im Osten Europas sind sie oft gar nicht verfügbar, sagt Birgit Luge-Ehrhardt von der GDV Dienstleistungsgesellschaft, die die Notrufzentrale für die deutschen Autoversicherer betreibt.

Zumindest in allen EU-Ländern ist es mit der Notrufnummer recht einfach: Dort gilt einheitlich die 112. Sie ist häufig mehrsprachig besetzt und kostenfrei. Auch Warnwesten sind für Autofahrer ein Muss: Wer wegen einer Panne oder eines Crashs den Wagen ohne Weste verlässt, muss etwa in Belgien mit mehreren hundert Euro Strafe rechnen. Bei einem Unfall sind außerdem die "Grüne Karte" mit allen notwendigen Daten zum eigenen Versicherungsschutz und der EU-Unfallbericht hilfreich. Bei einem Unfall lassen sich in dem Bericht alle notwendigen Fakten zur Schadensregulierung festhalten, erklärt Luge-Ehrhardt. Beides ist beim Versicherer erhältlich.

Etwa 150.000 Urlauber aus Deutschland werden jedes Jahr im Ausland unverschuldet in einen Unfall verwickelt.

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