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12.09.2016

11:22 Uhr

Telefonieren am Steuer

Knopf im Ohr und sprechende Sonnenblende

Quelle:dpa

Wer das Handy am Steuer zum SMS-Schreiben oder Telefonieren in die Hand nimmt, lebt riskant. Jeder zehnte Unfall mit Personenschaden lässt sich auf das Hantieren mit dem Telefon zurückführen. Das sind die Alternativen.

Hände weg vom Telefon: Während der Herr im hinteren Auto verbotenerweise zum Handy greift, wird vorn via Freisprechanlage in der Sonnenblende telefoniert. Systeme wie das von Jabra erlauben das Gespräch wahlweise sowohl über eigene Lautsprecher im Gerät als über die Boxen des Autos. Foto: Jabra dpa

Freisprechanlage in der Sonnenblende

Hände weg vom Telefon: Während der Herr im hinteren Auto verbotenerweise zum Handy greift, wird vorn via Freisprechanlage in der Sonnenblende telefoniert. Systeme wie das von Jabra erlauben das Gespräch wahlweise sowohl über eigene Lautsprecher im Gerät als über die Boxen des Autos. Foto: Jabra

Obwohl Freisprechlösungen fürs Auto nicht teuer sein müssen, nutzen sie längst nicht alle. Die Technische Universität Braunschweig registrierte für eine Studie bei der Beobachtung von knapp 12.000 Autos, dass 4,5 Prozent der Fahrer nebenbei auf dem Handy tippten oder lasen und zwei Prozent ohne Freisprecheinrichtung telefonierten.

Dabei lässt sich das Risiko leicht begrenzen. Die günstigste Variante ist der einfache Knopf im Ohr. Eine kabelgeführte Variante gehört oft zum Lieferumfang eines Mobiltelefons. Dabei wird das Gespräch über einen Schalter am Kabel angenommen und beendet.

Integrierte Nachrüstlösung: Bei umfangreichen Multimedia-Systemen wie beim Asteroid Smart von Parrot ist das Freisprechen nur eine von vielen Optionen. Es ist für Autos ausgelegt, die das Gerät in 2DIN-Standard-Größe aufnehmen können. Foto: Parrot/Frederic Simon dpa

Asteroid Smart von Parrot

Integrierte Nachrüstlösung: Bei umfangreichen Multimedia-Systemen wie beim Asteroid Smart von Parrot ist das Freisprechen nur eine von vielen Optionen. Es ist für Autos ausgelegt, die das Gerät in 2DIN-Standard-Größe aufnehmen können. Foto: Parrot/Frederic Simon

Noch komfortabler: Bluetooth-Modelle. „Die sind kabellos und so leicht, dass sie nicht störend wirken, sagt Holger Ippen vom Fachmagazin „Auto Zeitung”. Da es keinen Kabelsalat geben kann und das zweite Ohr offen bleibt, sei das für die Verkehrssicherheit noch besser. Preislich seien die Bluetooth-Winzlinge bereits ab 19 Euro erhältlich. „Richtig gute gibt es schon für 70 Euro, beispielsweise von Jabra, Plantronics, Bose und anderen.”

Wer die Freisprechanlage im Auto lassen möchte, kann zwischen integrierten Festeinbauten und portablen Geräten wählen. Letztere können beispielsweise an der Sonnenblende oder am Spiegel befestigt werden. Auch Varianten fürs Lenkrad sind im Zubehörhandel erhältlich. Von ihnen rät Ippen jedoch ab: „Im Test konnten weder die Modelle für den Spiegel noch fürs Lenkrad überzeugen.” Die Lenkrad-Klemmen etwa seien mitunter abgefallen und schränkten zudem das Handling am Lenkrad ein.

Die Modelle für die Sonnenblende starten bei rund 40 Euro und sind auch schon mit Display und Sprachsteuerung erhältlich, so Ippen. Nachteil vieler Geräte jedoch ist die eingeschränkte Klangqualität. „Bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn das Auto an sich schon sehr laut ist, kann die Verständigung schnell schwierig werden.”

Ein weiterer Nachteil: die Stromversorgung. Zwar laufen die Modelle in der Regel im Akku-Modus meist über 200 Stunden lang. Müssen sie jedoch an den Zigarettenanzünder, hängt ein Kabel quer durchs Auto.

Kommentare (3)

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12.09.2016, 12:55 Uhr

Ralph S.25.08.2016, 12:45 Uhr
Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.

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12.09.2016, 12:55 Uhr

Ralph S.17.08.2016, 15:55 Uhr
Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

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12.09.2016, 12:56 Uhr

Ralph S.05.09.2016, 11:33 Uhr
Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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