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14.03.2011

16:43 Uhr

Urteil

Privates Abschleppen darf 220 Euro kosten

Quelle:dpa

Wer sein Auto unerlaubt länger als eine Stunde auf dem Parkplatz eines Supermarktes abstellt, muss mit hohen Kosten rechnen. Das Berliner Kammergericht fällte dazu ein Urteil.

Ein Abschleppwagen zieht ein Auto. Quelle: dpa

Ein Abschleppwagen zieht ein Auto.

BerlinDer Inhaber des Geschäfts darf rund 220 Euro verlangen, bevor eine von ihm beauftragte Abschleppfirma den Standort des Autos bekanntgibt. Das entschied das Berliner Kammergericht. Die Richter bestätigten damit ein Urteil des Landgerichts.

Die Fahrzeughalterin hatte gegen das Vorgehen geklagt, weil der geforderte Geldbetrag im Vergleich zu Abschleppkosten der Polizei ihrer Meinung nach deutlich überhöht und das Zurückhalten des Autos nicht gerechtfertigt sei. Die Richter folgten den Argumenten in beiden Instanzen nicht. Der Grundstücksbesitzer, in diesem Fall der Inhaber des Supermarktes, dürfe neben reinen Abschleppkosten auch die Suche nach einem Fahrer oder die Beweissicherung bei seinen Forderungen berücksichtigen.

Beide Urteile sind nicht rechtskräftig.

Kommentare (1)

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15.03.2011, 07:31 Uhr

Berliner-Richter erlauben neue Abzockermasche.
Mit Recht hat dieses Urteil wahrlich wenig zu tun, es zeigt nur eins, die Justiz zeigt nur ihre Macht, oder andersausgedrückt, die Richter haben ihr wares Gesicht gezeigt und für ihre Lobby-Klientel im Namen des Volkes rechtgesprochen, Hahaha.
Danke

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