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10.08.2011

10:30 Uhr

Verkehr & Rechtsprechung

Bei Führerscheinentzug darf weiter geradelt werden

Quelle:dpa

Wer wegen Trunkenheit am Steuer seinen Autoführerschein verliert, darf weiterhin Fahrrad fahren. Das gilt auch, wenn Betroffene sich weigern, die die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zu machen.

Mainz/StuttgartBei Führerscheinentzug darf weiter geradelt werden. Das meldet der Auto Club Europa (ACE) und beruft sich auf ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (Aktenzeichen.: 10 B 10415/11).

Umgekehrt gilt: Wer mit mehr als 1,6 Promille auf dem Fahrrad erwischt wird, riskiert seinen Autoführerschein. "In diesem Fall kann die Führerscheinstelle ein Entzugsverfahren einleiten", sagt ACE-Rechtsexperte Volker Lempp.

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