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05.05.2011

11:40 Uhr

Verkehrsrecht

Betrunkenen Radlern droht Fahrverbot

Quelle:dpa

Zum Beginn der Biergartensaison warnt der ADAC Fahrradfahrer davor, bei einer Tour zu tief ins Glas zu schauen. Denn sie riskieren ihren Führerschein, wenn sie alkoholisiert durchstarten.

Rasante Fahrradtour

Radfahrer sollten nicht nur nüchtern fahren sondern sicherheitshalber auch stets einen Helm tragen. Das senkt das Risiko für eine schwere Schädelverletzung.

MünchenBetrunkenen Radlern sollten kein Alkohol trinken. Ab 1,6 Promille droht ihnen neben einer Geldstrafe eine medizinisch-psychologische Untersuchung. Wer diesen sogenannten Idiotentest verweigert oder ihn nicht besteht, ist seine Fahrerlaubnis los, erklärt der Münchner Automobilclub. Bei auffälliger Fahrweise reicht bereits ein geringerer "Pegel" aus, um sich wegen Trunkenheit am Lenker strafbar zu machen.

Damit nicht genug: Laut dem ADAC hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in einem Beschluss (Aktenzeichen: 11 C 09.2200) deutlich gemacht, dass betrunkenen Radlern die Teilnahme am Straßenverkehr auch mit führerscheinfreien Fahrzeugen untersagt werden kann. Die Verkehrssünder müssen dann nicht nur ihre Fahrerlaubnis abgeben, sondern auch ihren Drahtesel stehen lassen.

Kommentare (1)

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ottissimo

23.09.2013, 12:44 Uhr

"Betrunkenen Radlern sollten kein Alkohol trinken."

Auch "betrunkenen Redakteuren sollten kein Alkohol trinken".

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