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25.01.2016

15:27 Uhr

Volkswagen und Dieselgate

Was VW-Fahrer zum Riesen-Rückruf wissen müssen

VonChristian Schnell

Es ist ein Rückruf der Superlative: Volkswagen muss in den kommenden Monaten bis zu 11 Millionen Diesel-Fahrzeuge umrüsten. Ende der Woche soll es bereits losgehen. Was betroffene Kunden jetzt wissen müssen.

Volkswagen muss weltweit bei bis zu 11 Millionen Autos nachbessern. dpa

VW-Dieselmotoren

Volkswagen muss weltweit bei bis zu 11 Millionen Autos nachbessern.

FrankfurtDie Zahlen sind gigantisch: Bis zu 11 Millionen Diesel-Fahrzeuge müssen weltweit in nächster Zeit umgerüstet werden, davon 8,5 Millionen in Europa, 2,4 Millionen in Deutschland. Eine logistische Mammutaufgabe, die die Werkstätten zusätzlich zum Tagesgeschäft um Service, Ölwechsel und Reifendienst bewältigen müssen. Hier die wichtigsten Antworten, die betroffene Kunden jetzt wissen müssen.

Wie erfahre ich, wann ich in die Werkstatt muss?
Betroffene Kunden werden angeschrieben. Anschließend sollten sie mit ihrer Werkstatt einen Termin vereinbaren. Die rund 2200 Werkstätten in Deutschland, die mit dem Rückruf befasst sind, werden hierbei wegen der betroffenen Fahrzeuge sicher selbst Termine anbieten.

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Aber auch der Kunde kann selbst Terminvorschläge machen, wenn er es aus beruflichen oder privaten Gründen nicht zu einem vorgeschlagenen Termin schafft. Wichtig ist jedoch, dass der Kunde einen einmal vereinbarten Termin auch pünktlich einhält, damit nicht der gesamte Ablauf in der Werkstatt anschließend in Verzug gerät.

Wie viel Zeit muss ich mitbringen?
Volkswagen selbst spricht bei den Motoren mit 1,2 und 2,0 Litern Hubraum von einem Zeitraum von rund einer halben Stunde je Fahrzeug. Bei den 1,6 Liter-Motoren ist es rund eine Stunde. Hinzu kommt noch etwas Zeit für Papierkram.

CO2-Schummeleien bei VW: Wer prüfte wen?

VW

TÜV Nord GmbH, Deutschland

Porsche

TÜV Nord GmbH, Deutschland (Abgas) und Luxemburg (Gesamtfahrzeug)

Audi

ATE EL s.a.r.l., Luxemburg

Seat

INTA, Madrid und IDIADA, Madrid, Spanien

Skoda

TÜV Süd Autoservice GmbH und Vehicle Certification Agency, Bristol, Großbritannien

Was wird konkret am Motor gemacht?
Bei den 1,2 und 2,0 Liter Motoren genügt ein Update der Software. Das Auto wird also auf den Prüfstand gefahren, dort angeschlossen. Nach einer knappen halben Stunde ist alles erledigt. Etwas komplexer wird es ab September, wenn die betroffenen Motoren mit 1,6 Litern Hubraum in die Werkstätten müssen. Dort muss zum Update der Software noch ein Gitternetz eingebaut werden, damit der Motor anschließend den Umweltstandards entspricht. Diese Bauteile werden erst gerade gefertigt, deswegen kann der Rückruf erst im September beginnen.

Kommentare (3)

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25.01.2016, 15:34 Uhr

Der Kunde muss wissen, dass dieser ganze CO2 Irrsinn auf den Rücken der Grün-Sozialistischen Klimapolitik zurückzuführen ist.
Eine Rückruf wegen CO2 Werte....einfach nur noch lächerlich und typisch Bio-Deutsch!

Herr Max Marx

25.01.2016, 16:00 Uhr

Reine Panikmache.
Lenkt von täglich 3000 neuen Kostenverursachern ab. Der vergebliche Überlebenskampf Merkels wird VW aus den Schlagzeilen bringen.

Herr Paul Kersey

25.01.2016, 16:03 Uhr

@Hofmann
Wenn man die Tagesschau anschaltet, mag man vielleicht das Gefühl bekommen, es gibt wichtigere Probleme, die auf dieser Welt gelöst werden müssen.
Aber das hätten diese korrupten Wirtschaftsverbrecher gerne, dass man ihre vorsätzlichen Betrügereien nicht weiter verfolgt, wegen vermeintlicher Belanglosigkeit.
Manipulierte Abgaswerte sind kein Kavaliersdelikt, auch wenn Sie das so empfinden!

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