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08.02.2012

10:50 Uhr

911 Cabrio

Porsche klappt mit neuartigem Verdeck

Quelle:dpa

So formstabil wie ein Hardtop und so leicht, kompakt und einfach zu handhaben wie ein Stoffdach: Das verspricht Porsche für ein neuartiges Verdeck, das am 2. März mit dem Generationswechsel beim 911 Cabrio eingeführt wird.

Das neue Verdeck, das Porsche erstmals am 911 Cabrio montiert, vereint laut Hersteller die Vorzüge von Hardtops und Stoffdächern. PR

Das neue Verdeck, das Porsche erstmals am 911 Cabrio montiert, vereint laut Hersteller die Vorzüge von Hardtops und Stoffdächern.

StuttgartEine neue Dachkonstruktion ermöglicht das Öffnen und Schließen des Verdecks während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Das sogenannte Flächenspriegelverdeck verfügt über breite Magnesiumplatten statt dünner Metallstreben. Anders als bisher bildet die Dachkonstruktion aus Stoff, Magnesium und mit Stoff überzogenem Metall die Coupé-Form komplett nach. Ein Windschott hinter den Vordersitzen kann - egal bei welchem Tempo - ein- oder ausgefahren werden. Das Dach soll für die Fahrzeugverwandlung 13 Sekunden benötigen, das Windschott zwei Sekunden.

Die Alu-Stahl-Karosserie und die neue Verdeckkonstruktion sorgen dafür, dass das 911 Cabbrio deutlich weniger wiegt als das Vorgängermodell, das rund 1 575 Kilogramm auf die Waage gebracht hat. Diese Gewichtsersparnis soll auch einen Anteil am jetzt geringeren Verbrauch haben. Die beide Versionen 911 und 911 S sollen nun weniger als zehn Liter pro 100 Kilometer verbrauchen.

3,4 Liter Hubraum und 257 kW/350 PS arbeiten im 911 Carrera Cabrio, 294 kW/400 PS sorgen im S-Modell für Vortrieb. Neben der Kraft der Boxermotoren sollen auch die elektromechanische Lenkung, der verlängerte Radstand und die breitere Vorderspur für noch mehr Sportlichkeit sorgen.

Geschaltet wird über ein manuelles Siebengang-Getriebe. Wer nicht immer zum Schalthebel greifen will, kann auch für beide Motorisierungen das automatisierte Doppelkupplungsgetriebe gegen Aufpreis ordern. Keramik-Bremsanlage, Sportsitze, Wankstabilisierung, Aerodynamikpakete oder ein Lederinterieur können den Basispreis für das 911 Cabrio ab 100.532 Euro schnell um 20.000 Euro in die Höhe schnellen lassen. Die S-Version kostet 114.931 Euro. Damit kostet das offene Vergnügen rund 12.000 Euro mehr als die Coupé-Version.

Und wem das alles noch nicht genug an Power und Fahrspaß bringt, der muss halt noch ein wenig länger warten. Der Turbo wird ebenfalls als Coupé und Cabrio angeboten, und der 3,8-Liter-Motor soll deutlich über 500 PS leisten. Preise und genaue Verkaufsdaten für den Turbo sind aber noch nicht bekannt.

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