Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.07.2013

10:58 Uhr

ADAC-Rastanlagentest

Wo sich eine Autopause lohnt

Pünktlich zum Start der Feriensaison hat der ADAC die Rastanlagen an deutschen Autobahnen unter die Lupe genommen. Der Test bestätigt einmal mehr die Unterschiede zwischen Raststätten und Autohöfen.

Sieger im ADAC-Rastanlagentest 2013: Der Rasthof Börde Süd an der A2 in der Nähe von Irxleben (Sachsen-Anhalt). dpa

Sieger im ADAC-Rastanlagentest 2013: Der Rasthof Börde Süd an der A2 in der Nähe von Irxleben (Sachsen-Anhalt).

MünchenDie Pause an einer Autobahn-Raststätte lässt sich meistens in entspannter und familienfreundlicher Atmosphäre verbringen – ist allerdings auch wesentlich teurer als der Halt auf einem Autohof etwas abseits der Autobahn. Das ist das zentrale Ergebnis des aktuellen ADAC-Tests von je 20 Raststätten und Autohöfen entlang wichtiger Reiserouten in Deutschland.

Testsieger ist die Raststätte Börde Süd an der A2 in Sachsen-Anhalt. Der ADAC beurteilt sie als gepflegte, familienfreundliche Anlage mit sauberen Sanitäranlagen. Verlierer ist der Autohof Plötzin an der A10 in Brandenburg. Die Anlage war nach Einschätzung der Tester weder familien- noch behindertengerecht und auch die Sicherheit für Fußgänger auf dem Parkplatz ließ zu wünschen übrig.

Die Top 5 des ADAC-Rastanlagentests

Platz 1

Raststätte Börde Süd

Fünf „sehr gut“, unter anderem in Service, Hygiene und Familienfreundlichkeit, dazu dreimal die Note „gut“. Ein „mangelhaft“ gab es aber auch – in der Kategorie Preise. Gesamturteil: gut

Platz 2

Raststätte Michendorf Nord
„Sehr gut“ unter anderem beim Service und den Sanitäranlagen, dafür ein „sehr mangelhaft“ bei den Preisen. Gesamturteil: gut

Platz 3

Autohof Lohfeldener Rüssel

Viermal „sehr gut“, dreimal „gut“ – nur die Hygiene wurde von den ADAC-Testern als „sehr mangelhaft“ eingestuft. Gesamturteil: gut

Platz 4

Raststätte Pentling Ost

Fünf „sehr gut“, aber nur ein „ausreichend“ für die Außenanlage. Als „sehr mangelhaft“ wurde auch die Kategorie „Preise“ bewertet. Gesamturteil: gut

Platz 5

Raststätte Garbsen Nord
Vier „sehr gut“ stehen ein „ausreichend“ beim Service und ein „sehr mangelhaft“ bei den Preisen gegenüber. Gesamturteil: gut

Für den Test wurde jede der 40 Rastanlagen an zwei verschiedenen Tagen von unterschiedlichen Testern ohne Voranmeldung bei den Betreibern getestet. Dabei wurde eine mehr als 110 Punkte umfassende Checkliste abgearbeitet. In die Bewertung ein flossen die Kategorien Verkehrsgestaltung, Außenanlage und Zugang, Service, Gastronomie, Shop/Kiosk, Familienfreundlichkeit, Sanitäranlagen, Hygiene sowie Preise.

Beim Testeinkauf im Raststättenkiosk zahlten die ADAC-Prüfer im Schnitt 20 Prozent mehr als im Autohof-Shop. Im Gastronomiebereich waren die Autohöfe um etwa zehn Prozent günstiger als die Raststätten.

Die größten Preisunterschiede im ADAC-Rastanlagentest 2013. ADAC

Die größten Preisunterschiede im ADAC-Rastanlagentest 2013.

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Ingo

17.07.2013, 21:38 Uhr

Das Ranking zeigt die Schwächen der Bewertung. In 90% aller Rasttsätten wird ungesindes, dick machendes Essen serviert. Die sanitären Anlagen sind fast flächendeckend in der Hand der Sanifair Mafia. Da machen die sogenannten Testsieger keine Ausnahme. Mein top-Favorit: Raststätte Fläming. Eine Mövenpick-Raststätte mit regionalen Spezialitäten, lecker serviert und sehr gepflegte sanitäre Anlagen.

blender

17.07.2013, 22:31 Uhr

ebenfalls mein favorit. nur der kaffee, tat gestern und heute weh. gestern handgemacht/ost heute vom automaten/west. keine ahnung warum, beim hangemachten viell reste im sieb. aber beim atomaten?? für das geld jedenfalss eine katastrophe.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×