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03.02.2011

08:30 Uhr

Audi A6

"Sechs"-Appeal in der Business Class

Weltweit ist der Audi A6 das erfolgreichste Modell seiner Klasse. Doch in Deutschland führen die Mercedes E-Klasse und der 5er BMW. Deshalb nehmen die Bayern einen neuen Anlauf und bringen Ende März die siebte Generation des A6 an den Start.

Schön, schlau, sparsam: So kann man den neuen Audi A6 umschreiben. Doch das hat seinen Preis. dpa

Schön, schlau, sparsam: So kann man den neuen Audi A6 umschreiben. Doch das hat seinen Preis.

dpa-infocom/HB BERLIN/DÜSSELDORF. Der neue A6 ist nicht nur schöner geworden, sondern auch schlauer und sparsamer. Das lässt sich Audi gut bezahlen. Schon das Basismodell kostet 38 500 Euro. Mit großen Motoren und üppiger Ausstattung kann man den Preis leicht verdoppeln. Dabei sind die richtig teuren Varianten noch gar nicht im Handel. Der Kombi kommt nach der Sommerpause, der Allroad Quattro sowie die S-Version im Winter und der Hybrid erst 2012.

Man muss in der Preisliste nicht so weit nach oben klettern. Bereits mit dem Basismodell bekommt man eine sehr ordentliche Reiselimousine. Die Sicherheitsausstattung ist komplett, selbst die Zwei-Zonen-Klimaautomatik und ein großer Monitor auf der Mittekonsole sind Serie. Auch das Software-Paket "Drive Select", mit dem man auf Knopfdruck den Charakter von Lenkung, Getriebe und Fahrwerk ändert, ist immer an Bord.

Ein Heer von elektrischen Helfern

Das Platzangebot ist spürbar gewachsen. Audi hat den A6 zwar in der Länge gekürzt, den Radstand aber um acht Zentimeter gestreckt. So kann man besser Sitzen. Man bekommt 530 Liter Gepäck unter und hat überall so viel Freiraum, dass der größere und rund 20 000 Euro teurere A8 viel von seinem Reiz verliert. Selbst bei beim Design stellt der Aufsteiger das Flaggschiff in den Schatten: Außen wirkt er filigraner, sportlicher und muskulöser. Innen erreicht er mit viel feinem Leder, blankem Metall und geschichtetem Holz ein Niveau, wie man es sonst von der Oberklasse kennt.

Bei den Assistenzsystemen fährt der A6 nicht nur der Konkurrenz, sondern auch dem eigenen Flaggschiff davon. Nachtsichtsystem mit Fußgängeranzeige, Verkehrszeichenerkennung, Abstandskontrolle mit Notbremsfunktion, Navigation mit Google-Integration, adaptive LED-Scheinwerfer oder eine aktive Hilfe bei der Spurführung ­ das kennt man alles schon aus dem A8. Doch ein vollfarbiges Head-Up-Display oder die Online-Abfrage der aktuellen Verkehrsdaten, das bietet laut Audi in dieser Klasse noch keiner.

Für den Antrieb bieten die Bayern zunächst die Wahl zwischen drei Dieseln mit 177 bis 245 PS und zwei V6-Benzinern, die auf 204 oder 300 PS kommen. Dabei dokumentieren sie den Fortschritt weniger mit dem Leistungszuwachs als dem geringeren Verbrauch: Im besten Fall ist der A6 rund ein Fünftel sparsamer.

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