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24.07.2011

10:02 Uhr

Audi Q3

Klettermax für die Großstadt

Quelle:dpa

Mit dem Q3 baut Audi seine Modellpalette weiter aus und setzt dabei auf einen Trend: Kleine und kompakte SUVs werden immer beliebter. Damit ist der Hersteller spät dran, aber nicht unbedingt zu spät.

BerlinGeländewagen sind immer noch angesagt: Jede siebte Neuzulassung in Deutschland ist ein so genanntes SUV, und der Anteil wird nach Einschätzung der Marktforscher weiter steigen. Vor allem kleine Kraxler erfreuen sich großer Beliebtheit. Deshalb legt Audi nach und stellt Q7 und Q5 den Q3 zur Seite. Der Dritte im Bunde der Allrader kostet mindestens 29.900 Euro. Damit ist er bei vergleichbarer Antriebstechnik etwa 5.000 und absolut sogar 7.000 Euro günstiger als der Q5. Allerdings liegt sein Preis etwa 2.500 Euro über der günstigsten Version des Hauptkonkurrenten BMW X1.

Kompakt-SUVs werden immer beliebter. Die wachsende Zielgruppe bedient Audi mit dem Q3. dpa

Kompakt-SUVs werden immer beliebter. Die wachsende Zielgruppe bedient Audi mit dem Q3.

Der Q3 nutzt die Plattform des Tiguan vom Mutterkonzern VW. Viel mehr als die Bodengruppe hat der 4,39 Meter lange Geländewagen mit dem Vetter aus Wolfsburg aber nicht gemein. So bekommt er ein eigenständiges, sportlicheres Design und wirkt deutlich zierlicher als Q7 und Q5. Der Audi-typische Single-Frame-Grill macht sich kleiner als sonst, die Scheinwerfer sind scharf geschnitten, die Flanke wirkt stark und schlank. Die betont schräg gestellte Heckklappe erinnert gar fast an ein Coupé.

Zumindest in den gehobenen Modellvarianten wirkt der Innenraum des Q3 vornehm und edel wie bei keinem anderen Auto in diesem Segment. Nach dem Motto «klein aber fein» haben die Bayern ihren Benjamin derart mit Lack und Leder ausstaffiert, dass man sich fast schon in der Oberklasse wähnt. Dazu gibt High-Tech-Extras von der Verkehrszeichen-Erkennung über die Assistenten für Spurführung und Spurwechsel bis hin zur

Audi Q3 - Der kleine Kompakt-SUV

Video: Audi Q3 - Der kleine Kompakt-SUV

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Nur bei den klassischen Tugenden haben die Bayern ein wenig gepatzt. Zwar sitzt man vorne sehr bequem und hat eine gute Übersicht. Im Fond gibt es bei 2,60 Metern Radstand und 1,59 Metern Scheitelhöhe noch viel Knie- und ausreichend Kopffreiheit. Und der Kofferraum ist mit 460 Litern allemal alltagstauglich. Aber die von den Kunden auch bei Geländewagen so geschätzte Variabilität kommt beim Q3 zu kurz: Die Rückbank ist nur zwei- und nicht wie beim X1 dreigeteilt, und anders als im VW Tiguan lässt sie sich auch nicht verschieben.

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