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17.05.2015

14:44 Uhr

Audi S3 Cabriolet

Audis Luft-Schnapper

VonPeter Eck
Quelle:Spotpress

Als Cabrio verspricht der Audi S3 nicht nur Frischluft-Vergnügen, sondern dank 300-PS-Benziner auch jede Menge Fahrspaß. Trotz seines sportlichen Auftritts erregt er auf der Straße aber eher wenig Aufsehen.

Test: Audi S3 Cabriolet - Der Luft-Schnapper Audi

Audi S3 Cabriolet

Der offene Ingolstädter ist seit März letzten Jahres auf dem Markt.

Jetzt ist Cabrio-Zeit, da kommt uns der offene, mit allerlei optischen S-Insignien versehene S3 von Audi gerade gelegen. Zumal er nicht nur Frischluft-Vergnügen verspricht, sondern dank 300-PS-Benziner auch jede Menge Fahrspaß.

Obwohl uns das Cabriolet wie ein guter Bekannter vorkommt, macht ein Blick in die Historie klar: Der offene Ingolstädter ist sowohl in der bürgerlichen A3-Version als eben auch als S3 erst seit März letzten Jahres auf dem Markt. Vielleicht liegt es an den seit einigen Jahren bei dieser Marke immer nur sehr vorsichtigen Designänderungen, dass einen der offene Kompakte trotz des sportlichen Auftritts zunächst kaum anmacht und man auch auf der Straße relativ wenig Aufsehen erregt.

Sicher liegt es auch am Format: Wegen des Verdecks basiert das A3/S3 Cabriolet selbstverständlich nicht auf der bekannten und erfolgreichen Schrägheck(Sportback)-Version, sondern auf der selten zu sehenden, optisch noch unauffälligeren Limousine.

Jetzt ist Cabrio-Zeit, da kommt uns der offene, mit allerlei optischen S-Insignien versehene S3 von Audi gerade gelegen Audi

300 PS

Glatte 300 PS (221 kW) schüttelt der 2,0-Liter-Turbobenziner aus dem Ärmel.

Egal, schließlich wollen wir nicht oberflächlich sein, sondern die inneren Talente des S3 Cabrios wertschätzen. Und da ist natürlich in erster Linie die Motorisierung zu nennen: Glatte 300 PS (221 kW) schüttelt der 2,0-Liter-Turbobenziner aus dem Ärmel. In Verbindung mit der sechsstufigen sogenannten S-Tronic, womit ein Doppelkupplungsgetriebe gemeint ist, ergibt das rasante Beschleunigungen und bis zu 250 km/h Spitze.

Wobei das im Vergleich zur normalen Limousine rund 150 Kilo schwerere Cabrio auf dem letzten Abschnitt hin zur Vmax dann doch etwas kämpfen muss. Was dem auch dank serienmäßigen Allradantrieb und einem hart, aber nicht zu hart abgestimmten Sportfahrwerk großen Fahrspaß natürlich kaum Abbruch tut. Der Verbrauch lag im Alltag bei 9,2 Litern, der Normwert von 7,1 Litern wurde also wie heute üblich verfehlt, ohne dass man dies dem Auto besonders ankreiden könnte, zumal wir durchaus zügig unterwegs waren.

Allerdings sind die beiden theoretisch verlockenden Möglichkeiten „schnell fahren“ und „offen fahren“ in der Praxis dann doch nicht ganz so souverän zu verbinden. Denn schon bei mittleren Geschwindigkeiten zieht es doch ganz schön im Nacken, das Windschott sollte auf jeden Fall angebracht werden.

Wenn man denn es nicht vergessen hat zu bestellen. Denn wer glaubt, Audi liefert das Ding bei 49.000 Euro Grundpreis einfach so mit aus, hat sich getäuscht. Die Bayern sind in Sachen Aufpreispolitik auch nicht anders als die Schwaben, von denen hatten wir das aber auch nicht anders erwartet. Also, Windschott 320 Euro.

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