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16.02.2016

15:27 Uhr

Ausfahrt im Ssangyong Rodius

Ein Platzmeister unter den Vans

VonJens Riedel

Wer Ssangyong sagt, muss mit Nachfragen rechnen. So richtig ist die koreanische Marke hierzulande noch nicht angekommen, auch weil sie sich Designflops leistete. Ein besonders großer Van soll nun alles besser machen.

Das koreanische SUV Ssangyong Rodius stellt absolute Zweckmäßigkeit in den Vordergrund. Die Preise für den Allrader mit 2,2 Liter-Diesel liegen unter 40.000 Euro. ampnet

Keine Schönheit, aber groß

Das koreanische SUV Ssangyong Rodius stellt absolute Zweckmäßigkeit in den Vordergrund. Die Preise für den Allrader mit 2,2 Liter-Diesel liegen unter 40.000 Euro.

Das Eckige muss ans Runde – mit seiner eigenwilligen Heckgestaltung gilt der Ssangyong Rodius als eine der größten Designsünden der vergangenen Jahrzehnte. Doch das alte Modell ist Vergangenheit. Eine Schönheit ist zwar auch der aktuelle Nachfolger nicht, dazu ist das Fahrzeugkonzept nun einmal zu sehr auf Zweckmäßigkeit ausgelegt. Mittlerweile darf sich der große Van aus Korea aber damit rühmen, nach dem Verschwinden des Lancia Voyager der letzte Vertreter seiner Art auf dem deutschen Markt zu sein.

Der Siebensitzer aus Korea ist zwar neun Zentimeter kürzer als der Voyager, aber immer noch fast 30 Zentimeter länger als VW Sharan, Ford Galaxy und Co. In seinem Heimatland ist der Rodius sogar mit vier Sitzreihen und bis zu elf Sitzplätzen zu bekommen – und wir reden hier nicht von einer speziellen Langversion. An Platz herrscht also kein Mangel.

Auch der Kofferraum verdient bei voller Bestuhlung noch seinen Namen. Die große Klappe begeistert durch ihr geringes Gewicht. 

Mittige Anordnung der vier großen Rundinstrumente: Bei Nachtfahrten sorgt  das kleine unbeleuchtete Display vor dem Fahrer, das auch noch einmal die aktuelle Geschwindigkeit anzeigt, für ein ungewohnt düsteres Ambiente im unmittelbaren Blickfeld. ampnet

Blick in den Innenraum

Mittige Anordnung der vier großen Rundinstrumente: Bei Nachtfahrten sorgt das kleine unbeleuchtete Display vor dem Fahrer, das auch noch einmal die aktuelle Geschwindigkeit anzeigt, für ein ungewohnt düsteres Ambiente im unmittelbaren Blickfeld.

In Reihe zwei dürfen sich Mitfahrende über Einzelsitze mit Armlehne freuen (wenn auch nur einseitig jeweils zur Mitte). Da sie ebenso wie die Rücksitzbank verschiebbar sind, entfällt allerdings das Hochklappen für den bequemeren Einstieg nach ganz hinten. Entweder man schiebt sie ganz nach vorne oder klettert zwischen beiden hindurch in die dritte Reihe.

Die Sitzflächen im Fond sind zwar ausreichend, konzeptbedingt sind die Knie aber etwas angewinkelt und die Beinauflage wird nicht voll genutzt. Dafür gibt es auch in Reihe drei nicht nur genügend Kniefreiheit, sondern tatsächlich Platz für drei Personen.

Die Lehnen der Plätze drei und vier lassen sich zum Sitz umklappen, auch die Lehnen der Plätze fünf bis sieben sind neigungsverstellbar. Zudem kann die hintere Sitzbank aus dem Wagen gezogen werden, wofür dankenswerterweise auch gleich zwei zusätzliche Griffe an passender Stelle angebracht sind.

Wer will, der kann relativ leicht den Platz hinter den Vordersitzen auch in eine ausreichend lange Liegefläche verwandeln. An Flexibilität herrscht also kein Mangel. Das Kofferraumvolumen reicht von 875 bis zu sagenhaften 3.146 Liter. ampnet

Hallo! Echo!

Wer will, der kann relativ leicht den Platz hinter den Vordersitzen auch in eine ausreichend lange Liegefläche verwandeln. An Flexibilität herrscht also kein Mangel. Das Kofferraumvolumen reicht von 875 bis zu sagenhaften 3.146 Liter.

Wer will, der kann relativ leicht den Platz hinter den Vordersitzen auch in eine ausreichend lange Liegefläche verwandeln. An Flexibilität herrscht also kein Mangel. Und auch beim Rest hat sich Ssangyong Mühe gegeben. Es gibt eine eigene Belüftung für die hinteren Sitze und ausreichend Ablagen.

Zudem erfreut der Rodius mit einer für einen Diesel relativ rasch auf Temperatur kommenden und leistungsstarken Heizung sowie in der Topausstattung mit einem beheizbaren Lenkrad.

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