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30.08.2011

08:37 Uhr

Auto-Technik

BMW testet Autopilot im 5er

Quelle:dpa

In einem Forschungsfahrzeug demonstrierte der Autohersteller jetzt bei einer Fahrt über die Autobahn, wie ein 5er-BMW ohne Zutun des Fahrers voran kommt. Die Erkenntnisse fließen vor allem in neue Assistenzsysteme ein.

MünchenBMW hat erstmals einen 5er mit Autopilot auf die Autobahn geschickt. Dafür nutzt der Wagen nach BMW-Angaben die Informationen von zahlreichen Radar-, Laser- und Ultraschallsensoren. Eine Serienentwicklung schließt BMW für die nächsten Jahre allerdings aus.

Im umgerüsteten Forschungs-5er von BMW sitzt der Fahrer nur noch hinterm Lenkrad. Ansonsten steuert der Autopilot das Fahrzeug. dpa

Im umgerüsteten Forschungs-5er von BMW sitzt der Fahrer nur noch hinterm Lenkrad. Ansonsten steuert der Autopilot das Fahrzeug.

Zusammen mit einer Kamerabildanalyse und einem sehr präzisen Navigationssystem gewährleistet die Technologie eine zuverlässige Erkennung des Umfeldes, in dem sich der Wagen bewegt. Das ermöglicht nicht nur das Halten der Spur und eines bestimmten Tempos selbst auf kurvigen Abschnitten, sondern auch eigenständige Überholmanöver. Außerdem vermeidet die Elektronik das Überholen auf der rechten Spur und macht einscherenden Fahrzeugen an Autobahnauffahrten Platz. Aus Sicherheitsgründen muss der Fahrer allerdings jederzeit bereit sein, das Steuer zu übernehmen und die Hände lose am Lenkrad lassen.

«Das ist für uns ein Forschungs- und kein Entwicklungsprojekt», sagte der BMW-Forschungschef Raymond Freymann. Der Autopilot solle vor allem dazu dienen, neue Assistenzsysteme zu entwickeln und das Fahren in klar definierten, kleinen Teilabschnitten weiter zu automatisieren. So soll immerhin der für 2013 angekündigte Elektrokleinwagen i3 sich während eines Staus autonom auf der Autobahn bewegen können - bis zu einem Tempo von 40 Stundenkilometern.

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