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25.04.2012

09:39 Uhr

Autoproduktion

Von Warmumformung und Trockenbearbeitung

Quelle:MID

Die Hannover Messe 2012 steht unter dem Motto "Greentelligence". Volkswagen zeigt, wie auch die Autoherstellung umweltschonender organisiert werden kann. VW will bis 2018 die von den Werken verursachten Umweltbelastungen um 25 Prozent senken.

Der neue Audi A3 ist das erste Fahrzeug, das auf Basis des neuen "Modularen Querbaukastens" des VW-Konzerns entsteht. Modelle wie der Nächste Golf folgen. Pressefoto

Der neue Audi A3 ist das erste Fahrzeug, das auf Basis des neuen "Modularen Querbaukastens" des VW-Konzerns entsteht. Modelle wie der Nächste Golf folgen.

Hannovert der "Think Blue.Factory" zeigt Volkswagen auf der jetzt eröffneten Hannover Messe unter dem Leitthema "Greentelligence", dass Verbrauchssenkungen bei den Autos nur ein Aspekt auf dem Weg einer geringere Belastung der Umwelt sind. Eine wichtige Rolle spielt auch die Reduzierung des Ressourcenaufwandes in der Produktion. Bis 2018 will VW in allen Werken die Umweltbelastung, die rein durch die Produktion entstehen um 25 Prozent senken. Das betrifft besonders die Bereiche Energie- und Wasserverbrauch, Abfallaufkommen, CO2-Emissionen und andere Luftbelastungen.

Die Hannover Messe 2012 steht unter dem Motto "Greentelligence". Volkswagen zeigt, wie auch die Autoherstellung umweltschonender organisiert werden kann. VW will bis 2018 die von den Werken verursachten Umweltbelastungen um 25 Prozent senken. Als Beispiel des intelligenten Leichtbaus zeigt Volkswagen die sogenannte "Warmumformung", die schon Bestandteil der Serienfertigung ist. Auch die "Trockenbearbeitung" reduziert den CO2-Ausstoß der Fabriken deutlich, was die neuen Maschinen und Werkzeugen sowie geänderter Bearbeitungsverfahren ermöglichen, die keine Schmier- und Kühlmittel mehr benötigen.

Die Wolfsburger zeigen auch eine simulierte Produktionsstraße, die das Funktionsprinzip des "Modularen Querbaukastens" demonstriert. Darunter versteht Volkswagen die neue Fahrzeugplattform mit quer eingebauten Motoren und Frontantrieb, auf der konzernweit künftig eine Vielzahl von Modellen vom VW Golf über den Audi A3 bis zum Skoda Oktavia in millionenfacher Auflage entstehen werden. Der Herteller sieht darin die Schlüsseltechnologie für eine kostengünstige Produktion bei gleichzeitig hoher Produktqualität, die im Laufe des Jahres an den Standorten Wolfsburg und Zwickau eingeführt werden wird.

Volkswagen will zwei Drittel seiner Gesamtinvestitionen von 62,4 Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren direkt und indirekt in immer effizientere Fahrzeuge, neue Antriebskonzepte und eine umweltschonende Produktion fließen lassen.

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