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14.01.2005

11:15 Uhr

Test + Technik

BMW 7er ab 1995 punktet in Form und Auststattung

Während das Design der aktuellen 7er-Reihe von BMW noch für Diskussionen sorgt, bietet der Vorgänger klassisch elegante Formen. Darunter verbirgt sich auch hier hochwertige Automobiltechnik, so die Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart.

BMW

2001 verließ der letzte „alte“ Siebener das Werk Dingolfing. (Bild: BMW/dpa/gms)

dpa/gms STUTTGART. Die knapp fünf Meter lange Luxuslimousine verfüge daneben über einen Innenraum mit einem für diese Klasse standesgemäßen Raumangebot und viel Bewegungsfreiheit.

Die 500 Liter Fassungsvermögen des Kofferraums sind nicht üppig, können laut Dekra aber als ausreichend bewertet werden. Der Sicherheitsstandard wurde 1999 durch ein elektronisches Stabilitätsprogramm optimiert, dass bei BMW nicht ESP, sondern DSC heißt. In der Regel finden Gebrauchtwagen-Interessenten in den Oberklasse-Fahrzeugen außerdem eine großzügige Ausstattung vor. In Hinblick auf Federungskomfort und Fahreigenschaften kann ebenfalls ein hoher Standard erwartet werden. Mit Hilfe der Servotronic lässt sich der 7er handlich um die Kurven steuern.

Als wirtschaftlichste Motorisierung gilt der 142 kW/193 PS starke 2,8-Liter-Sechszylinder-Ottomotor, so die Dekra. Er kommt mit durchschnittlich rund zwölf Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer aus. Ebenfalls recht wirtschaftlich arbeitet der 105 kW/143 PS starke 2,5-Liter-Diesel. Als temperamentvoll und kultiviert gelten die Achtzylinder-Motoren bis vier Liter Hubraum - sie stellen wiederum eine ökonomische Alternative zum Zwölfzylinder dar.

Bei den Hauptuntersuchungen schneidet der bis zum Jahr 2001 gebaute Oberklasse-BMW nach Dekra-Angaben besser als der Durchschnitt ab. 62 Prozent der siebenjährigen Fahrzeuge absolvierten die Prüfung ohne Mangel. Öfter beanstandet werden Verschleiß an den Federbeinen, Bremsscheiben und Bremsbelägen. Häufiger gab es auch Probleme mit Wasserpumpe und Katalysator. Von den Elektronikproblemen der jüngsten Zeit blieb der Typ mit der BMW-internen Baureihenbezeichnung E38 jedoch verschont.

Trotz ihrer Qualität wird die 7er-Reihe am Gebrauchtwagenmarkt vergleichsweise günstig angeboten. Ein 728i aus dem Jahr 2000 kostet laut Schwacke-Liste noch rund 15 700 Euro. Ein gleich alter 735i-V8 wird für 18 700 Euro angeboten, und ein 730d kostet etwa 19 300 Euro.

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