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11.10.2011

10:37 Uhr

BMW Infotainment-Assistent

Rockmusik nur nach Feierabend

Quelle:dpa

BMW entwickelt einen neuen Infotainment-Assistenten. Das lernende System soll die Informationsflut eindämmen und nur relevantes zum Fahrer durchlassen

MünchenEin elektronische Butler könnte laut BMW künftig mit dem Fahrer über den Monitor auf der Mittelkonsole des Autos kommunizieren. Er soll gleichsam als Torwächter dienen und die Informationsflut von Musik, Telekommunikation oder E-Mails für den Fahrer filtern und so angenehmer gestalten. Dem Fahrer gebe er lediglich die für ihn relevanten Informations- und Unterhaltungsangebote weiter, erläuterte Projektleiter Thomas Helbig.

Über den Monitor auf der Mittelkonsole teilt der Infotainment-Assistent mit, was der Fahrer noch vor dem nächsten Stopp wissen möchte. Pressefoto

Über den Monitor auf der Mittelkonsole teilt der Infotainment-Assistent mit, was der Fahrer noch vor dem nächsten Stopp wissen möchte.

Dabei lerne das System den Fahrer und seine Einsatzprofile mit jeder Fahrt besser kennen und stimme seine Infotainment-Auswahl entsprechend ab. "Kalendereinträge werden dann nur auf dem Weg ins Büro verlesen, und Rockmusik gibt's nur nach Feierabend", skizziert Helbig die Möglichkeiten. Ungewünschte Inhalte könne der Fahrer weiterklicken und so den Lernvorgang des Butlers beschleunigen.

Wann der Infotainment-Assistent in den Handel kommt, ließ der Projektleiter offen. Er sagte aber: "Wir werden die Kunden sicher keine Fahrzeuggeneration mehr warten lassen."

Zudem arbeitet BMW an einer neuen Generation von Navigationssystemen. Die Geräte sollen die Länge von Ampelphasen, die Verkehrsdichte und das durchschnittliche Tempo auf einem bestimmten Streckenabschnitt vorhersagen. Ziel der Bayern ist es, dadurch den Verkehrsfluss zu optimieren. Für das System, dessen Einführungstermin noch offen ist, nutzen die Ingenieure neben den Sensorinformationen aus dem Auto auch Daten aus dem Verkehrsfunk und Statusmeldungen von anderen Fahrzeugen oder vernetzten Verkehrszeichen.

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