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10.02.2012

09:53 Uhr

Chevrolet Orlando gegen Opel Zafira

Gleiche Technik für weniger Geld

Quelle:mid

Auf den europäischen Märkten sind die GM-Töchter Opel und Chevrolet harte Wettbewerber. So steht bei den Kompakt-Vans der Orlando dem neuen Zafira Tourer gegenüber: mit viel gleicher Technik, aber günstigeren Preisen.

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DüsseldorfEs hat sich inzwischen herumgesprochen, dass nicht in allen Autos, auf denen Chevrolet steht, ein dicker Ami aus Detroit steckt. Das Gros der Chevrolets auf dem europäischen Markt läuft in Korea vom Band. Dort hatte sich GM des siechen Herstellers Daewoo angenommen und vertreibt seit 2005 die Fahrzeuge unter dem amerikanischen Traditionslabel in Europa.

Um Synergien zu schaffen, Entwicklungen zu straffen und den Einsatz von Gleichteilen zu forcieren, spannte GM die asiatische Chevrolet-Abteilung und Opel in Rüsselheim enger zusammen. Somit teilen sich der MPV Chevrolet Orlando und der Opel Zafira Tourer eine technische Basis, gehen aber beim Konzept der einzelnen Modelle und bei der Preisgestaltung getrennte Wege.

Der im Frühjahr 2011 in Deutschland eingeführte Orlando bleibt beim Preis erfreulich bodenständig. Mit einem 104 kW/140 PS starken Benzinmotor in MT-Ausstattung beginnt die Liste für den Siebensitzer bei 18.990 Euro. Die beiden Diesel-Vierzylinder leisten 96 kW/130 PS und 120 kW/163 PS.

Der stärkere der beiden Selbstzünder ist erst ab Ausstattungspaket LT+ im Angebot: für 23.290 Euro. Zum Vergleich: Der Opel Zafira Tourer mit 96 kW/130 PS-Diesel in der Basisversion "Select" steht mit 22.950 Euro in der Preisliste. Zum topmotorisierten Orlando mit seinem 163-Diesel-PS bleibt Opel ein vergleichbares Zafira-Angebot bislang schuldig.

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Im Alltagsbetrieb erweist sich der Chevrolet-Diesel als angenehm. Er läuft beinahe so leise und ruhig wie ein Benziner. Das mächtige Drehmoment von 360 Newtonmetern bei 2.000 U/min belegt die wahre Qualität des Zweiliter-Diesel, der aus dem Drehzahlkeller gewaltig anschiebt und den sparsamen Gebrauch des leicht und präzise schaltbaren Sechsgang-Getriebes erlaubt.

Dazu kommt der günstige Verbrauch von 7,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer während der 2.000 Kilometer langen Testdistanz. Dabei verfehlt der Orlando Tempo 200 in der Höchstgeschwindigkeit nur um fünf km/h und spurtet in zehn Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Kommentare (3)

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B.L.

11.02.2012, 14:51 Uhr

Doof, wenn Redakteure zum einen keine Ahnung haben, von dem, was sie schreiben und zum andern nicht mal mehr in der Lage sind, zu recherchieren. "Zum topmotorisierten Orlando mit seinem 163-Diesel-PS bleibt Opel ein vergleichbares Zafira-Angebot bislang schuldig." Den Zafira Tourer gibt's mit 165 PS-Diesel.
Schade, dass immer mehr Hetze gegen Opel im eigenen Land betrieben wird. Aber so kennt man das in Deutschland: Macht Eure Marken, Traditionen und Werte möglichst schnell kaputt. Nur komisch, dass im Ausland gerne und respektvoll nach Deutschland geguckt wird. Grüße aus der Türkei. B.L.

sissi

17.02.2012, 00:23 Uhr

Hi!

Ich möchte meinen Senf dazugeben :)

Der Dreireiher für Familien von Opel ist mit dem Zafira Tourer geräumiger und variabler geworden. Sein Motorenangebot beginnt beim 1,8-Liter-benziner mit 115 PS. Wie ich in einem anderen Beitrag gelesen habe gibt es den 1,4-Liter-Turbo-Benziner mit 120 und 140 PS.
Als Diesel wird der 2.0 CDTI mit 110, 130 und 165 PS angeboten.
Die Erdgas-/Biogas-version 1.6 CNG ecoFLEX Turbo (110 kW/150 PS) kostet am Anfang etwas mehr aber dafür kann man mit Gas günstiger fahren und die Umwelt schonen!

editor

18.01.2013, 00:12 Uhr

Den Orlando kann man nicht mit den Zafira Tourer vergleichen.Auch wenn V iele meinen es sei das Gleiche.nein ist es nicht.Der Roomster ist auch kein Touran, auch wenn der Roomster besser ist ((-;.Der Orlando mag sein Geld wert sein, liegt aber meiner Meinung nach 1 1/2 Klassen unter dem Zafira.
Naja mit der Nachbaubillignummer versucht die Mutter nun Opel zu zerstören.Schade.
Danke Opel.
der, der VW nicht mag.nur einer von Vielen.

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