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Concept Cars auf dem Genfer Autosalon

Studieren geht über produzieren

Das interessanteste an Messen sind nicht unbedingt neue Serienfahrzeuge. Wer eine Ahnung davon bekommen möchte, wie Mobilität von morgen aussehen könnte, sollte einen Blick auf die Studien werfen.

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Das interessanteste an Messen sind nicht unbedingt neue Serienfahrzeuge. Die kann man ja schließlich auch im Autohaus bestaunen. Studien- und Konzeptfahrzeuge hingegen sieht man nur auf Ausstellungen und Salons. Sie geben Ausblicke in die Zukunft, zeigen das technisch Machbare oder sind einfach nur Prestigeobjekte der Hersteller. AP

Renault Trezor Concept Car

Das interessanteste an Messen sind nicht unbedingt neue Serienfahrzeuge. Die kann man ja schließlich auch im Autohaus bestaunen. Studien- und Konzeptfahrzeuge hingegen sieht man nur auf Ausstellungen und Salons. Sie geben Ausblicke in die Zukunft, zeigen das technisch Machbare oder sind einfach nur Prestigeobjekte der Hersteller.

Bild: AP

Wer eine Ahnung davon bekommen möchte, wie Mobilität von morgen aussehen könnte, sollte, wenn es ihm denn möglich ist, einen Blick auf die Studien werfen, die man auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) auch dieses Jahr wieder betrachten kann... Reuters

Peugeot Instinct Concept Car

Wer eine Ahnung davon bekommen möchte, wie Mobilität von morgen aussehen könnte, sollte, wenn es ihm denn möglich ist, einen Blick auf die Studien werfen, die man auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) auch dieses Jahr wieder betrachten kann...

Bild: Reuters

Mercedes setzt mit dem viertürigen AMG GT Concept auf einen feinen Mix: klassischer Vierliter-V8 kombiniert mit einem starken Stromer. Und auch wenn es noch keine Leistungswerte gibt – aus dem Stand auf Landstraßentempo binnen weniger als drei Sekunden dürften reichen, um den Fans das Wasser im Munde zusammenlaufen zu lassen... Hersteller

Mercedes-AMG GT Concept

Mercedes setzt mit dem viertürigen AMG GT Concept auf einen feinen Mix: klassischer Vierliter-V8 kombiniert mit einem starken Stromer. Und auch wenn es noch keine Leistungswerte gibt – aus dem Stand auf Landstraßentempo binnen weniger als drei Sekunden dürften reichen, um den Fans das Wasser im Munde zusammenlaufen zu lassen...

Bild: Hersteller

In Sachen Design orientiert sich der Allrad-Supersportler am aktuellen AMG GT, wenngleich ihm diverse Licht-Spielereien noch etwas zusätzliches Futuristisches verleihen. Der Stuttgarter Chef-Kreative Gordon Wagener hat erst kürzlich das Ende der Sicke ausgerufen und setzt auf immer glattere Flächen, die dem Auto eine weiche, geschwungene Form verleihen.

Mercedes-AMG GT Concept: Kommt ziemlich monolithisch daher

In Sachen Design orientiert sich der Allrad-Supersportler am aktuellen AMG GT, wenngleich ihm diverse Licht-Spielereien noch etwas zusätzliches Futuristisches verleihen.

Der Stuttgarter Chef-Kreative Gordon Wagener hat erst kürzlich das Ende der Sicke ausgerufen und setzt auf immer glattere Flächen, die dem Auto eine weiche, geschwungene Form verleihen.

Apropos Futurismus. Der Peugeot Instinct wirkt nicht gerade so, als würde er in zwei Jahren in Serie gehen, abgesehen von seinem 300-PS-Hybridantrieb. Die Franzosen wollen mit der spacigen Studie demonstrieren, wie vernetzt das Auto in Zukunft sein könnte. AP

Peugeot Instinct Concept Car

Apropos Futurismus. Der Peugeot Instinct wirkt nicht gerade so, als würde er in zwei Jahren in Serie gehen, abgesehen von seinem 300-PS-Hybridantrieb. Die Franzosen wollen mit der spacigen Studie demonstrieren, wie vernetzt das Auto in Zukunft sein könnte.

Bild: AP

Der Instinct nutzt eine Cloud, um alle möglichen Datenquellen zu vereinen. Welche eigentlich genau, man weiß es nicht. Jedenfalls kann sich der Instinct auch mit dem Heim vernetzten und bietet einen hohen Grad an Fahrautomation... dpa

Peugeot Instinct Concept

Der Instinct nutzt eine Cloud, um alle möglichen Datenquellen zu vereinen. Welche eigentlich genau, man weiß es nicht. Jedenfalls kann sich der Instinct auch mit dem Heim vernetzten und bietet einen hohen Grad an Fahrautomation...

Bild: dpa

Im Gegensatz zum Volkswagen Sedric kann Franzose wahlweise aber noch vom Fahrer gesteuert werden – der ungewöhnlich-futuristisch gestylte Wolfsburger verfügt nämlich weder über Lenkrad noch Pedale. dpa

Autosalon Genf

Im Gegensatz zum Volkswagen Sedric kann Franzose wahlweise aber noch vom Fahrer gesteuert werden – der ungewöhnlich-futuristisch gestylte Wolfsburger verfügt nämlich weder über Lenkrad noch Pedale.

Bild: dpa

Sedric, also „self-driving car“, nennt Volkswagen die erste Studie, die der Konzern selbst entworfen hat. Das autonome Auto mit gemütlichem Lounge-Interieur kommt ohne Lenkrad, Gaspedal oder Bremse aus und basiert auf dem neuen Elektrobaukasten der Wolfsburger. elche Marke des Konzerns in zehn bis zwölf Jahren ein solches Fahrzeug herstellt, ist offen... Hersteller

VW Sedric

Sedric, also „self-driving car“, nennt Volkswagen die erste Studie, die der Konzern selbst entworfen hat. Das autonome Auto mit gemütlichem Lounge-Interieur kommt ohne Lenkrad, Gaspedal oder Bremse aus und basiert auf dem neuen Elektrobaukasten der Wolfsburger. elche Marke des Konzerns in zehn bis zwölf Jahren ein solches Fahrzeug herstellt, ist offen...

Bild: Hersteller

Die bildschöne Studie einer großen Limousine mit dem Cadillac-Logo überragt mit 5,35 Metern viele Europäer in der Luxusklasse, aber das Einparken übernimmt sicher ein Chauffeur. Der Escala überrascht mit einem fast puristischen Kleid, das sich nur auf der Motorhaube sichtbare Kanten leistet. Die ansonsten glatte Seitenansicht wird durch eine nach hinten spitz zulaufende Sicke über dem Schweller geprägt, die wohl für optische Dynamik sorgen soll... Reuters

Cadillac Escala Concept Car

Die bildschöne Studie einer großen Limousine mit dem Cadillac-Logo überragt mit 5,35 Metern viele Europäer in der Luxusklasse, aber das Einparken übernimmt sicher ein Chauffeur. Der Escala überrascht mit einem fast puristischen Kleid, das sich nur auf der Motorhaube sichtbare Kanten leistet. Die ansonsten glatte Seitenansicht wird durch eine nach hinten spitz zulaufende Sicke über dem Schweller geprägt, die wohl für optische Dynamik sorgen soll...

Bild: Reuters

Der Innenraum verzichtet weitgehend auf Schalter und Hebel, die meisten Funktionen werden auf zwei LED-Bildschirmen zusammengefasst, die sich vor und rechts neben dem Dreispeichen-Lenkrad ausbreiten. Unter der Haube arbeitet ein neu konstruierter 4,2-Liter-Achtzylinder mit Doppelturbo, dessen Leistungsdaten die Nobelmarke von General Motors noch verschweigt. Der Escala wird in der Modellhierarchie über dem schon bekannten CT6 angesiedelt, mit der er sich allerdings die Plattform teilt. Reuters

Cadillac Escala Concept Car

Der Innenraum verzichtet weitgehend auf Schalter und Hebel, die meisten Funktionen werden auf zwei LED-Bildschirmen zusammengefasst, die sich vor und rechts neben dem Dreispeichen-Lenkrad ausbreiten. Unter der Haube arbeitet ein neu konstruierter 4,2-Liter-Achtzylinder mit Doppelturbo, dessen Leistungsdaten die Nobelmarke von General Motors noch verschweigt.

Der Escala wird in der Modellhierarchie über dem schon bekannten CT6 angesiedelt, mit der er sich allerdings die Plattform teilt.

Bild: Reuters

Airbus-Studie Pop.up auf dem Genfer Auto Salon - Flieg, Auto, flieg! SP-X/Matthias Knödler

Flieg, Auto, flieg!

Schon seit den 80er Jahren basteln immer wieder Tüftler und Kleinstfirmen an einem Flugauto. Mit Airbus und Italdesign steigen nun zwei Branchengrößen in den Wettbewerb ein.

Bild: SP-X/Matthias Knödler

Herzstück des neuen Mobilitätskonzepts ist eine Passagierkapsel, die optisch irgendwo zwischen Smart, Renault Twizzy und BMW i3 einzuordnen ist und Platz für zwei Reisegäste hat. Prinzipiell sitzt die rundum verglaste Kapsel auf einem Bodenmodul mit vier Rädern und Elektroantrieb, und rollt über die Straße. Allerdings ohne Lenkrad oder Pedale – das per App bestellte Fahrzeug holt seine Gäste alleine ab und bringt sie völlig autonom ans Ziel. Um dort möglichst schnell hinzukommen, bedient sich Pop.up aber nicht nur der Straße, sondern auch der dritten Dimension. Heißt konkret: Wenn der Computer feststellt, dass der Weg durch die Luft die bessere Wahl ist – zum Beispiel, weil auf der Strecke ein Stau zu erwarten ist – ruft er eine überdimensionierte Drohne mit acht gegenläufigen Rotoren, und die befördert das ganze Auto praktisch als Lufttaxi ans Ziel. Reuters

Das Konzept Pop.Up von Italdesign and Airbus kombiniert Elektro-Kleinstwagen mit Drohne

Herzstück des neuen Mobilitätskonzepts ist eine Passagierkapsel, die optisch irgendwo zwischen Smart, Renault Twizzy und BMW i3 einzuordnen ist und Platz für zwei Reisegäste hat. Prinzipiell sitzt die rundum verglaste Kapsel auf einem Bodenmodul mit vier Rädern und Elektroantrieb, und rollt über die Straße.

Allerdings ohne Lenkrad oder Pedale – das per App bestellte Fahrzeug holt seine Gäste alleine ab und bringt sie völlig autonom ans Ziel. Um dort möglichst schnell hinzukommen, bedient sich Pop.up aber nicht nur der Straße, sondern auch der dritten Dimension.

Heißt konkret: Wenn der Computer feststellt, dass der Weg durch die Luft die bessere Wahl ist – zum Beispiel, weil auf der Strecke ein Stau zu erwarten ist – ruft er eine überdimensionierte Drohne mit acht gegenläufigen Rotoren, und die befördert das ganze Auto praktisch als Lufttaxi ans Ziel.

Bild: Reuters

Mit 400 Kilometern elektrischer Reichweite hat der überarbeitete Renault Zoe kürzlich gegenüber der E-Auto-Konkurrenz ein Ausrufezeichen gesetzt. Was mit emissionsfreien Antrieben sonst noch möglich ist, zeigen die Franzosen auf dem Genfer Salon mit der Studie Zoe E-Sport Concept.Das Schaustück ohne Chancen auf eine Serienumsetzung wird von zwei Elektromotoren mit zusammen 340 kW/462 PS angetrieben, die den über die Vorder- und Hinterräder angetriebenen Kleinwagen in 3,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 katapultieren können. Maximal sollen 210 km/h möglich sein, erreicht werden diese bereits nach zehn Sekunden. Reuters

Renault Zoe E-Sport Concept Car

Mit 400 Kilometern elektrischer Reichweite hat der überarbeitete Renault Zoe kürzlich gegenüber der E-Auto-Konkurrenz ein Ausrufezeichen gesetzt. Was mit emissionsfreien Antrieben sonst noch möglich ist, zeigen die Franzosen auf dem Genfer Salon mit der Studie Zoe E-Sport Concept.

Das Schaustück ohne Chancen auf eine Serienumsetzung wird von zwei Elektromotoren mit zusammen 340 kW/462 PS angetrieben, die den über die Vorder- und Hinterräder angetriebenen Kleinwagen in 3,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 katapultieren können. Maximal sollen 210 km/h möglich sein, erreicht werden diese bereits nach zehn Sekunden.

Bild: Reuters

Um das Gewicht gering zu halten, wurde die Karosserie aus Karbon gefertigt. Darunter steckt ein Rohrrahmen-Chassis aus dem Rennsport. Trotzdem bringt der Kleinwagen noch 1.400 Kilogramm auf die Waage, rund ein Drittel davon entfällt allein auf die beiden Batterien mit einer Kapazität von 40 kWh. Zur Reichweite macht der Hersteller keine Angaben, die immense Motorleistung dürfte den Stromvorrat aber deutlich vor den 400 Kilometern des Straßenmodells leergesaugt haben. Hersteller

Renault bislang schnellster Zoe, leider ohne Chance auf Serienfertigung

Um das Gewicht gering zu halten, wurde die Karosserie aus Karbon gefertigt. Darunter steckt ein Rohrrahmen-Chassis aus dem Rennsport. Trotzdem bringt der Kleinwagen noch 1.400 Kilogramm auf die Waage, rund ein Drittel davon entfällt allein auf die beiden Batterien mit einer Kapazität von 40 kWh.

Zur Reichweite macht der Hersteller keine Angaben, die immense Motorleistung dürfte den Stromvorrat aber deutlich vor den 400 Kilometern des Straßenmodells leergesaugt haben.

Bild: Hersteller

Toyota i-Tril Concept - Neigung zu Kleinstadt-Müttern Toyota

Toyotas i-Tril Concept kommt ohne Lenkrad und Pedale aus

Am Steuer sieht Toyota eine recht konkrete Zielgruppe: die technik-affine Frau zwischen 30 und 50, wohnhaft in einer kleinen bis mittelgroßen Stadt, gerne alleinerziehend.

Bild: Toyota

Das Micromobil ist mit 2,83 Metern von Bug bis Heck nur wenig länger als der Zweisitzer Smart Fortwo – allerdings deutlich schmaler. Vorne misst die Spurbreite 1,20 Meter, so dass zwischen den Rädern immerhin Platz für den Fahrer und zwei seitlich dahinter versetzte Passagiere ist. Alle drei steigen durch zwei große seitliche Flügeltüren ein. Die Hinterachse kommt mit der halben Länge aus. Damit das schmale und hohe Vierrad nicht umkippt, legt es sich dank eines aktiven Fahrwerks wie ein Motorrad in die Kurve. AFP

Toyota i-TRIL

Das Micromobil ist mit 2,83 Metern von Bug bis Heck nur wenig länger als der Zweisitzer Smart Fortwo – allerdings deutlich schmaler. Vorne misst die Spurbreite 1,20 Meter, so dass zwischen den Rädern immerhin Platz für den Fahrer und zwei seitlich dahinter versetzte Passagiere ist.

Alle drei steigen durch zwei große seitliche Flügeltüren ein. Die Hinterachse kommt mit der halben Länge aus. Damit das schmale und hohe Vierrad nicht umkippt, legt es sich dank eines aktiven Fahrwerks wie ein Motorrad in die Kurve.

Bild: AFP

Dagegen ist der Tamo Racemo (Tamo ist eine Submarke des indischen Herstellers Tata) so richtig cool. Insbesondere aus europäischer Perspektive, da man Tata vor allem als Jaguar-Eigner, nicht aber als wirklich tollen Autohersteller wahrnimmt. Das Tamo Concept wirkt knackig und sportlich, wird angetrieben von einem Mittelmotor mit 1,2 Litern Hubraum und rund 190 PS... Reuters

Tamo Racemo+

Dagegen ist der Tamo Racemo (Tamo ist eine Submarke des indischen Herstellers Tata) so richtig cool. Insbesondere aus europäischer Perspektive, da man Tata vor allem als Jaguar-Eigner, nicht aber als wirklich tollen Autohersteller wahrnimmt. Das Tamo Concept wirkt knackig und sportlich, wird angetrieben von einem Mittelmotor mit 1,2 Litern Hubraum und rund 190 PS...

Bild: Reuters

Sein Innenraum verströmt Sportwagen-Gefühl, und es dominieren zwar Kunststoffe, die kommen aber eher hip als billig rüber. Der Startknopf auf dem abgeflachten Lenkrad erinnert an Motorsport, während die Wildleder-Beläge auf dem Armaturenbrett dem Racemo sogar etwas Noblesse verleihen... Reuters

Tamo Racemo+

Sein Innenraum verströmt Sportwagen-Gefühl, und es dominieren zwar Kunststoffe, die kommen aber eher hip als billig rüber. Der Startknopf auf dem abgeflachten Lenkrad erinnert an Motorsport, während die Wildleder-Beläge auf dem Armaturenbrett dem Racemo sogar etwas Noblesse verleihen...

Bild: Reuters

Ebenfalls etwas dauern wird es noch mit der Serienversion einer Sportwagen-Studie von Techrules SP-X/Matthias Knödler

Sportwagen-Studie von Techrules

Bis man einen Techrules-Supersportler ausprobieren darf, wird wohl noch etwas Zeit ins Land gehen – wenn sie überhaupt als Serienwagen realisiert wird. Dafür haben sich die Chinesen eine originelle Technik einfallen lassen, um den Sportler als seriellen Hybriden auszulegen. So wird der Strom für die Elektroaggregate (768 kW/1.044 PS) von einer Turbine erzeugt...

Bild: SP-X/Matthias Knödler

768 kW/1.044 PS soll der Elektrorenner leisten und bis zu 350 km/h schnell werden SP-X/Matthias Knödler

768 kW oder 1.044 PS soll der Elektrorenner leisten und bis zu 350 km/h schnell werden

Die Turbine kann quasi mit jedem fossilen Brennstoff befeuert werden, der auf dem Markt verfügbar ist – recht umweltfreundlich wäre es wohl mit Biogas. Diesel oder Kerosin gingen ebenso...

Bild: SP-X/Matthias Knödler

Die E-Motoren der Techrules-Flunder werden von einer Turbine mit Strom versorgt SP-X/Matthias Knödler

Mit abgeregelten 350 km/h ist die Studie atemberaubend schnell, in der Theorie

Man darf gespannt sein, ob solche Rand-Technologien im Zuge der immer strengeren gesetzlichen CO2-Limitierung den Weg in die Serie finden. Das chinesische Start-Up jedenfalls hat sich vorgenommen, mit seinem Hybrid-Strang auch in erschwinglichere Segmente vorzudringen.

Bild: SP-X/Matthias Knödler

Das nicht von ungefähr an BMWs Isetta erinnernde Konzept zählt auf dem Genfer Autosalon zu einer ganzen Heerschar interessanter Kleinstmobile, die City-Mobilität aus Platz- und Umweltgründen aufs Notwendigste beschränken wollen ... Reuters

Micro-Microlino Prototype 1

Das nicht von ungefähr an BMWs Isetta erinnernde Konzept zählt auf dem Genfer Autosalon zu einer ganzen Heerschar interessanter Kleinstmobile, die City-Mobilität aus Platz- und Umweltgründen aufs Notwendigste beschränken wollen ...

Bild: Reuters

Der besonders Charme dieses Regenumhangs auf Rädern liegt vor allem darin, dass die durchgehende Sitzbank und die mit der Fronttür mitschwenkende Lenksäule von der Ur-Isetta übernommen wurden. Über die Aussichten auf eine gute Crashtest-Note schweigen wir an dieser Stelle lieber. Reuters

Micro-Microlino Prototype 1

Der besonders Charme dieses Regenumhangs auf Rädern liegt vor allem darin, dass die durchgehende Sitzbank und die mit der Fronttür mitschwenkende Lenksäule von der Ur-Isetta übernommen wurden. Über die Aussichten auf eine gute Crashtest-Note schweigen wir an dieser Stelle lieber.

Bild: Reuters

Angetrieben wird der Zweisitzer von vier Elektromotoren, hat also Vierradantrieb. Der Prototyp habe allerdings noch Hinterradantrieb, sagte Ian Cluett, Leiter der Antriebsstrang-Entwicklung bei Williams Advanced Engineering, der britischen Autozeitschrift Car Magazine. Das über 1,7 Tonne schwere Fahrzeug beschleunigt dank rund 1.000 PS Systemleistung in knapp 2,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 320 km/h liegen... AP

Der Vanda Dendrobium kommt aus Singapur. Das Auto entfaltet sich wie eine Orchidee.

Angetrieben wird der Zweisitzer von vier Elektromotoren, hat also Vierradantrieb. Der Prototyp habe allerdings noch Hinterradantrieb, sagte Ian Cluett, Leiter der Antriebsstrang-Entwicklung bei Williams Advanced Engineering, der britischen Autozeitschrift Car Magazine. Das über 1,7 Tonne schwere Fahrzeug beschleunigt dank rund 1.000 PS Systemleistung in knapp 2,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 320 km/h liegen...

Bild: AP

Der Elektroautohersteller Vanda Electrics ist für die Form des Schaustücks zuständig, Williams Advanced Engineering hat die technische Ausstattung geliefert. Die rennsporterfahrenen Briten sagten dem Car Magazine, sie würden bis 2020 eine Kleinserie von weniger als 100 Stück auflegen, für einen jeweils siebenstelligen Preis. AP

Heckansicht des Dendrobium von Vanda Electrics

Der Elektroautohersteller Vanda Electrics ist für die Form des Schaustücks zuständig, Williams Advanced Engineering hat die technische Ausstattung geliefert. Die rennsporterfahrenen Briten sagten dem Car Magazine, sie würden bis 2020 eine Kleinserie von weniger als 100 Stück auflegen, für einen jeweils siebenstelligen Preis.

Bild: AP

Knackig proportioniert: Der EXP 12 bietet eine für die Marke Bentley ungewöhnlich flache Schnauze Bentley

Bentley EXP 12

Dass Elektroantriebe ganz groß im Kommen sind, davon muss man wohl auch den größten Skeptiker nicht mehr überzeugen. Selbst die Edelmarken, deren Produkte wohl als letzte Bastionen für klassische Verbrenner gehandelt werden, denken massiv um. So weist die Modellbezeichnung der Studie Bentley EXP12 Speed 6e keineswegs auf die Zylinderzahl hin – denn der Brite rollt rein elektrisch an...

Bild: Bentley

Einen Roadster wie den EXP 12 würde man eher von einer Marke wie Aston Martin statt von Bentley erwarten Bentley

Einen Roadster wie den EXP 12 würde man eher von einer Marke wie Aston Martin statt von Bentley erwarten

Und während sich Bentley über die Motorleistung ausschweigt, soll es aber beim Laden eine hohe Performance geben. So soll man das luxuriöse Cabrio induktiv und vor allem schnell laden können. Die Reichweite soll 500 Kilometer betragen. Dagegen sind Botschaften, dass der Engländer auch über einen hochauflösenden OLED-Screen verfüge, quasi kalter Kaffee.

Bild: Bentley

Ein weiteres Konzept für überfüllte Großstädte: Der Entwurf Oasis des Schweizer Auto-Visionärs Frank Rindenknecht (Rinspeed) ist nur 3,60 Meter lang, 1,92 Meter breit und 1,52 Meter hoch. Er setzt für einen besseren Überblick auf große Glasflächen, auch in den Türen. Die verkleideten Vorderräder lassen sich extrem weit einschlagen, so dass der Wendekreis nur 6,75 Meter beträgt.Angetrieben wird der Rinspeed Oasis von zwei je 40 kW und 45 Nm starken Elektromotoren an der Hinterachse, die ihre Energie aus einem 12 kWh großen Akku ziehen. Die Reichweite soll bei rund 100 km liegen. Den Spurt auf 100 km/h soll der Oasis in 9,7 Sekunden schaffen, maximal sind knapp über 130 km/h möglich. AP

Rinspeed Oasis

Ein weiteres Konzept für überfüllte Großstädte: Der Entwurf Oasis des Schweizer Auto-Visionärs Frank Rindenknecht (Rinspeed) ist nur 3,60 Meter lang, 1,92 Meter breit und 1,52 Meter hoch. Er setzt für einen besseren Überblick auf große Glasflächen, auch in den Türen. Die verkleideten Vorderräder lassen sich extrem weit einschlagen, so dass der Wendekreis nur 6,75 Meter beträgt.

Angetrieben wird der Rinspeed Oasis von zwei je 40 kW und 45 Nm starken Elektromotoren an der Hinterachse, die ihre Energie aus einem 12 kWh großen Akku ziehen. Die Reichweite soll bei rund 100 km liegen. Den Spurt auf 100 km/h soll der Oasis in 9,7 Sekunden schaffen, maximal sind knapp über 130 km/h möglich.

Bild: AP

Valkyrie heißt der Exremsportler, der bisher unter dem Codenamen AM-RB001 firmierte. Der Name kommt aus der nordischen Mythologie und steht für eine Art Todesengel. Angestrebt wird bei dem auf 150 Exemplare limitierten und angeblich bereits ausverkauften Flachmann ein Gewicht von 900 Kilogramm. Entsprechend leichtes Spiel wird der voraussichtlich 900 PS starke 6,5-Liter-V12-Motor haben, der zudem über ein Energierückgewinnungssystem verfügen soll. Hersteller

Aston Martin hat in Genf den Namen seines mit Red Bull Advanced Technologies entwickelten Supersportlers verraten

Valkyrie heißt der Exremsportler, der bisher unter dem Codenamen AM-RB001 firmierte. Der Name kommt aus der nordischen Mythologie und steht für eine Art Todesengel. Angestrebt wird bei dem auf 150 Exemplare limitierten und angeblich bereits ausverkauften Flachmann ein Gewicht von 900 Kilogramm.

Entsprechend leichtes Spiel wird der voraussichtlich 900 PS starke 6,5-Liter-V12-Motor haben, der zudem über ein Energierückgewinnungssystem verfügen soll.

Bild: Hersteller

NeuV steht für „New Electric Urban Vehicle“, und der Würfel auf Rädern fährt elektrisch sowie autonom. Zwei Motoren mit je 55 kW Spitzenleistung treiben die Hinterräder an. Statt auf eine große Batterie – der Akku speichert 20 kWh – setzt Honda bei der Studie auf induktives Laden; bis zu 6,6 Kilowatt können kontaktlos in die Batterie fließen. Die Instrumententafel besteht aus einem Bildschirm, das Lenkrad hat keine Speichen und verdeckt so möglichst wenig der Anzeige- und Bedienfläche. Der NeuV ist außerdem ständig vernetzt und stellt für die letzte Meileein elektrisch angetriebenes Longboard zur Verfügung. Die Abmessungen haben Smart-Format: Der NeuV ist 2,89 Meter lang und bei einer Breite von schlanken 1,62 Metern 1,52 Meter Höhe. Reuters

Honda NeuV Concept Car

NeuV steht für „New Electric Urban Vehicle“, und der Würfel auf Rädern fährt elektrisch sowie autonom. Zwei Motoren mit je 55 kW Spitzenleistung treiben die Hinterräder an. Statt auf eine große Batterie – der Akku speichert 20 kWh – setzt Honda bei der Studie auf induktives Laden; bis zu 6,6 Kilowatt können kontaktlos in die Batterie fließen.

Die Instrumententafel besteht aus einem Bildschirm, das Lenkrad hat keine Speichen und verdeckt so möglichst wenig der Anzeige- und Bedienfläche. Der NeuV ist außerdem ständig vernetzt und stellt für die letzte Meileein elektrisch angetriebenes Longboard zur Verfügung.

Die Abmessungen haben Smart-Format: Der NeuV ist 2,89 Meter lang und bei einer Breite von schlanken 1,62 Metern 1,52 Meter Höhe.

Bild: Reuters

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