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10.01.2011

07:29 Uhr

Consumer Electronics Show

Audi stellt das „vernetzte Auto“ vor

Audi hat auf der weltgrößten Elektronikmesse seine Vision eines Autos im Internet-Zeitalter vorgestellt. Dabei ging es unter anderem um frei programmierbare Kombiinstrumente und "Head-up-Displays".

Bislang nur ein Konzept, aber ein aufregendes: Der Audi e-tron Spyder Hybrid. Quelle: Reuters

Bislang nur ein Konzept, aber ein aufregendes: Der Audi e-tron Spyder Hybrid.

dpa LAS VEGAS. "Das Automobil der Zukunft wird vernetzt sein - mit dem Umfeld, mit der Verkehrsinfrastruktur und mit der Welt des Internet", sagt Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, in Las Vegas auf der Consumer Electronics Show. Dort stellten die Ingolstädter auch ihr "Hybrid Concept Car Audi e-tron Spyder" vor. Die deutsche Automobil-Marke ist erstmals auf der CES International präsent, auf der traditionell Hersteller aus der Unterhaltungselektronik-Industrie vertreten sind.

Mit digitalen Innovationen könnten neue Systeme zum "Infotainment" im Auto umgesetzt werden, sagte Stadler, aber auch neuartige Fahrerassistenzsysteme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Effizienz. Die Ingenieure bei Audi entwickeln derzeit Konzepte für ein Multi Media Interface (MMI) der nächsten und übernächsten Generation. Damit seien beispielsweise frei programmierbare Kombiinstrumente im Wagen möglich. Außerdem arbeite man an Weiterentwicklungen beim "Head-up-Display". Dabei werden Informationen in die Windschutzscheibe eingeblendet, die das Fahren sicherer machen sollen.

Ein "vernetztes Auto" seines Unternehmens komme praktisch ohne lokale Datensicherung im Fahrzeug aus, sagte der Audi-Chef. "Es holt sich alle Informationen über die dritte Mobilfunkgeneration UMTS und demnächst auch über die vierte Generation LTE von Servern im Internet, von der Musik bis zur Navigation. Auf diese Weise wird es Teil der Datenwelt von morgen."

Bei den neuen Konzepten gehe es aber nicht nur um Unterhaltung oder Fahrerassistenz. "Besonders interessant werden die neuen Infotainment-Lösungen im Zusammenspiel mit einer weiteren Zukunfts- Technologie, den elektrifizierten Antrieben." Auch auf diesem Technikfeld arbeite Audi intensiv an neuen, innovativen Konzepten.

Kommentare (2)

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zarakthuul

10.01.2011, 09:20 Uhr

ich möchte in keinem Auto fahren, das wegen Virusbefalls das bremsen "vergisst". Außerdem möchte ich nicht "Kombiinstrumente programmieren", sondern einsteigen und von A nach b fahren. Zudem noch zu einem günstigen Preis. Nicht alles was machbar ist ist auch sinnvoll!

wahre Werte zu finden

10.01.2011, 11:46 Uhr

ist fast wie Suche nach dem Gral. Was ist an der Wirkgrenze zwischen EMOTiON, TECHNOLOGiE und laufende Kosten des Automobils wirklich wichtig.

Diese Frage muss jeder Kunde für sich beantworten. Es gilt ein Auto zu finden, welches emotional anspricht, aber auch niedrige Folgekosten verursacht. Ausnahme sind die Kunden für die betriebs- und Folgekosten unbedeutend sind.

Nicht jedes KLiMbiM ist erforderlich, um zufrieden von A nach b zu gelangen. Warum ist wohl eine neue Schichtheit zu gefragt; warum sind Oldtimer so beliebt ? Oldtimer konnten nur eines sein: Einfach. Oldtimer konnten aber schon mit den Formen und dem innendesign spielen. Das können und müssen heutige moderne Autos auch ! Das ist und bleibt hochgefragt und modern.

Was soll und was muss das Auto können ... ist die Frage, die sich jeder Kunde beantworten muss. Wie wichtig sind dem Kunde Heizung, Federung, Kompfort, Lärmdämmung, interieuranmutigkeit, Ergonomie und Raum, Rundumsicht ...und ... und ... und.

Und dann ... nach vielem ... kommt dann der Punkt bei vielen Kunden ... wie wichtig ist mir KLiMbiM.

Die Urgemeinde damaliger Porsche und Käferfahrer schmieß z.b. in der Szene alles raus, was nicht der Leistung und Effizienz diente. Auch ein konsequenter Ansatz. Jeder muss seinen Weg finden. Auswahl gibt es genügend. Übersieht ein Hersteller einen Kundenwunschweg steht ein anderer parat, um genau das zu bieten.

Der Kunde muss sich etwas Zeit nehmen, um seine wahren Wünsche zu entdecken und zu hinterfragen.

Was ist wichtig .... ?

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