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03.01.2006

09:45 Uhr

Fiat Panda dpa

Ur-Panda mit 30 PS - So begann das Auto seinen Siegeszug. (Bild: Fiat/dpa/gms)

dpa/gms TURIN. Die Worte aus der Werbung wurden berühmt: „Fiat Panda. Die tolle Kiste“. Die Zeitungsanzeigen kannte in den achtziger Jahren wohl jeder. Heute ist das Auto, um dessen Käufer sie seinerzeit warben, auf dem Weg zum Klassiker.

Zum ersten Mal zu sehen war der Kleinwagen aus Italien auf dem Genfer Automobilsalon 1980. Die Panda-Idee samt der so typischen Grundform wird dagegen nun schon 30 Jahre alt. Denn bereits im August 1976 soll beim Designer Giugiaro die erste Skizze zu Papier gebracht worden sein. Anfangs war der Kleinwagen als Ersatz für den winzigen Fiat 126 gedacht, der dann schließlich doch noch weiter gebaut wurde.

Dass der Panda später zur „tollen Kiste“ wurde, erscheint auf den ersten Blick wie eine aus der Verzweiflung geborene Idee der Texter. Denn wer das kantige kleine Ding oberflächig betrachtete, nahm beim besten Willen nicht vieles wahr, mit dem man den Panda anpreisen konnte: Das Auto erschien durch und durch spartanisch. Bei genauerem Hinsehen zeigte sich jedoch, wie viele Ideen in dem Nichts steckten.

Im Inneren sah man zunächst vor allem viel Blech in Wagenfarbe. Die Sitze waren keine aufwendigen Möbel im Stil bekannter Limousinen. Vielmehr hatte man ein paar Rohre so geformt, dass sich darüber eine dünne Lage leicht gepolsterten Stoffes ziehen ließ. Doch nicht umsonst wurde gerade die Sitzkonstruktion immer wieder hervorgehoben. Die war so durchdacht, dass sich mit aushängbarer Rückbank und flach gelegten Sitzlehnen eine komplette Liegefläche erstellen ließ.

Auch beim Zubehör war Sparsamkeit mit Ideen gewürzt worden. Es gab kein Armaturenbrett, wie der durchschnittliche Autofahrer es kannte. Instrumente und Schalter fanden hinterm Lenkrad in einem rechteckigen Kunststoffklotz Platz. Darunter gab es über die gesamte Breite von links nach rechts eine Art Stofftasche zum Verstauen von Kleinteilen.

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