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18.12.2012

11:39 Uhr

Ducati 1199 Panigale S

Die Schöne ist kein Biest

VonMartin Häußermann
Quelle:MID

Als die Ducati 1199 Panigale 2011 vorgestellt wurde, avancierte sie auf Anhieb zum Messestar. Keine Frage, die Italienerin ist ein ansehnliches Motorrad. Ob auch das Gesamtpaket stimmt, haben wir getestet.

Als die Ducati 1199 Panigale vor zwei Jahren in Mailand vorgestellt wurde, avancierte sie auf Anhieb zum Messestar. MID

Als die Ducati 1199 Panigale vor zwei Jahren in Mailand vorgestellt wurde, avancierte sie auf Anhieb zum Messestar.

DüsseldorfAls die Ducati 1199 Panigale vor zwei Jahren in Mailand vorgestellt wurde, avancierte sie auf Anhieb zum Messestar. Keine Frage, die Italienerin ist ein ansehnliches Motorrad, obwohl sie auf den sonst für Ducati typischen Gitterrohrrahmen verzichtet. Das Chassis besteht aus einem Aluminium-Monocoque- sowie einem Hilfsrahmen, der Motor ist dabei ein mittragendes Element. Zu sehen ist von alledem nicht viel, schließlich schmiegt sich um diese moderne Konstruktion eine ebenso elegante wie effektive Verkleidung.

Ducati 1199 Panigale: Italo-Urgewalt mit Wespentaille

Ducati 1199 Panigale

Italo-Urgewalt mit Wespentaille

Mit der 1199 Panigale verschiebt Ducati die Maßstäbe im Supersport-Segment für die Straße: Die höchste Leistung aus zwei Zylindern, konsequentester Leichtbau und ein noch nie dagewesenes Elektronik-Paket.

Schon nach dem Drücken des Startknopfs fühlen sich Fahrer und Umgebung in die Boxengasse einer Rennstrecke versetzt. Der V-Zwei brüllt seine Sportlichkeit so vehement hinaus, dass man sich schon ernsthaft fragt, wie Ducati dafür eine Straßenzulassung bekommen hat. Dabei zeigt sich, dass der neue „Supersquadro“ genannte Motor im Übrigen ein durchaus kultivierter Zeitgenosse ist. Er hängt tadellos am Gas und tut genau das, was der Fahrer will. Ride-by-Wire ist auch hier eingezogen und so werden die Befehle der Gashand elektronisch an das Motormanagement übermittelt.

Schon nach dem Drücken des Startknopfes fühlen sich Fahrer und Umgebung in die Boxengasse einer Rennstrecke versetzt. MID

Schon nach dem Drücken des Startknopfes fühlen sich Fahrer und Umgebung in die Boxengasse einer Rennstrecke versetzt.

Letzteres lässt sich auch durch die Einstellung verschiedener Fahrmodi über Knöpfe am linken Lenkerende beeinflussen. Die volle Power von maximal 195 PS mobilisiert der 1.198-Kubik-V2 im Modus „Race“. Der heißt nicht umsonst so und zeigt, was geht – für die Straße eigentlich viel zu viel. Wer hier ambitioniert unterwegs sein will, wählt dem Modus „Sport“, der sich durch eine etwas sanftere Gasannahme auszeichnet.

In der Stellung „Wet“ ist die Gasannahme nochmals weicher, die Höchstleistung auf 120 PS reduziert und die in acht Stufen regelbare Traktionskontrolle steht auf Stufe acht. Wir geben freimütig zu: Das war der von unser am meisten genutzte – weil stressfreier – Fahrmodus, auch wenn der serienmäßige Schaltautomat, mit dem sich ohne Kuppeln hochschalten lässt, hier außer Kraft gesetzt ist.

Kommentare (2)

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Carl

18.12.2012, 13:08 Uhr

Ist das Gewicht vollgetankt inklusive Redaktionssekretärin...?

Hase

19.12.2012, 10:24 Uhr

Ich glaube da sollte der Redakteur nochmal die Küchenwaage rausholen, oder den Angaben im Prospekt glauben: fahrfertig vollgetankt 190,5 kg (natürlich Herstellerangaben)

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