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22.01.2005

09:18 Uhr

Ein beinahe perfektes Auto

Prometheus aus Bayern

VonJürgen Pander

Für BMW steht die wichtigste Premiere des Jahres an: Ab 5. März wird der neue 3er bei den Händlern stehen. Eindrücke einer Probefahrt.

Die neue 3er-Generation rollt im März an. Foto: dpa

Die neue 3er-Generation rollt im März an. Foto: dpa

"Ich bin der glücklichste Mensch in diesem Raum“, sagt Wolfgang Epple und strahlt in die Runde. In diesen Wochen versammelt BMW Tag für Tag mehrere Dutzend Motorjournalisten in der Ciutat de las Cièncias i Artes in Valencia, um ihnen den neuen 3er vorzustellen. Der Wagen ist die wichtigste Neuheit in diesem Jahr für die Münchner Marke. Für Epple, den Projektleiter, ist der Wagen seit rund drei Jahren Mittelpunkt seines beruflichen Lebens. Jetzt wird sein „Baby“ flügge – ab 5. März wird es bei den BMW-Händlern stehen.

Agilität, Leistung und Dynamik

Wenn Epple vom neuen 3er spricht, dann purzeln die Worte „Agilität“, „Leistung“ und „Dynamik“ beinahe inflationär aus seinem Mund. Alles, was die im Firmenslogan manifestierte „Freude am Fahren“ steigert, wird hemmungslos überhöht. Und das kommt dann dabei heraus: Alle vier Motorvarianten, die zum Marktstart verfügbar sind, bieten deutlich mehr PS als ihre Vorgänger. Topaggregat ist ein neuer Reihensechszylinder mit Magnesiumbauteilen, der 258 PS leistet, 300 Nm mobilisiert, das Auto in 6,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und bei Tempo 250 von der Elektronik gestoppt wird. Nach solchen Werten sehnt sich mancher Sportwagen, hier aber geht es um eine MittelklasseLimousine mit fünf Sitzplätzen, gut 4,50 Meter länge und rund eineinhalb Tonnen Gewicht.

Start auf Knopfdruck

Gestartet wird, wie in einem Rennwagen, per Knopfdruck. Serienmäßig bekommen alle Modelle ein Sechsganggetriebe, außerdem sind in jedem neuen 3er ab Werk sechs Airbags, ABS und ESP installiert, wobei das Stabilitätsprogramm bei BMW den vermeintlich rasanteren Namen „Dynamische Stabilitäts Control“ und somit das Kürzel DSC trägt.

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