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24.05.2013

09:20 Uhr

Elektroautos

Tanken an der Straßenlaterne

Quelle:MID

Der Erfolg des Elektroautos hängt maßgeblich von intelligenten Systemen zum Laden der Batterie ab. Mit modernster Technik will das Berliner Unternehmen Ubitricity künftig Straßenlaternen zu Ladesäulen umrüsten.

Mithilfe eines speziellen Stromkabels mit eingebauten Stromzählern könnten Straßenlaternen zu Ladestationen für Elektroautos werden. MID

Mithilfe eines speziellen Stromkabels mit eingebauten Stromzählern könnten Straßenlaternen zu Ladestationen für Elektroautos werden.

BerlinStraßenlaternen zu Ladesäulen für Elektroautos umrüsten, das ist die Geschäftsidee des Berliner Unternehmen Ubitricity. Der Ökostrom-Anbieter hat dazu spezielle Stromkabel mit eingebauten Stromzählern entwickelt. Damit lässt sich Strom an jeder umgerüsteten Steckdose tanken. Straßenlaternen ließen sich entsprechend für rund 300 Euro zu einer Ladestation umrüsten, wobei Ubitricity mit 100 Laternen in Berlin beginnen will.

Partner ist der Energieversorger Vattenfall. Fahrer von E-Autos benötigen dann nur noch ein Ladekabel mit integriertem Stromzähler, das etwa 100 Euro mehr als ein übliches Ladekabel kostet. Abgerechnet wird mit einem Stromanbieter, mit dem zuvor ein Mobilstromvertrag abgeschlossen wurde. Deutsche Autokonzerne sollen schon Interesse an dem System zeigen.

Kommentare (6)

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Thomas

24.05.2013, 10:07 Uhr

Eine Frage.

Woher soll eigentlich die Energie für diese Vehikel kommen ?!

Im Öko Soilistischen Planwirtschftsland Deutschland dürfte das ein Problem werden.
Wind und Sonne können das nicht leisten.
Und hochsubvensionierte Energie (Strom) werden sich auch bald immer weniger Menschen Leisten können.
Auch diese Geschäfts Idee dürfte ausser Teuer viel hergeben.
Aber im ÖKO Sozialismuss wird dadurch sehr wohl eine weile Geld zu machen sein.

Leser

24.05.2013, 17:23 Uhr

Stimmt nicht! Wind und Sonne können das bereits jetzt sehr wohl leisten. Vor allem der Wind weht auch Nachts, wenn eigentlich sehr viel weniger Energie verbraucht wird. Das Laden der Fahrzeuge Nachts würde die Anlagen also viel besser auslasten und dazu führen, dass sie rentabler werden und weniger auf EEG-Zulagen angewiesen wären. Das würde auch den Öko-Strompreis reduzieren.

Das Problem hierzulande sind nicht nur die zur Zeit recht hohen direkten Verbraucherkosten des Energiewende, sondern mangelndes Verständnis der Zusammenhänge einiger Bevölkerungsteile, wie an Ihrem Beispiel deutlich zu sehen.

Übrigens durch den Ökostrom machen wir uns unabhängiger von russischen Öl- und Gaslieferungen. Allei das ist wirtscaftspolitisch Gold wert!

FuerWelcheKundenIstDas

25.05.2013, 13:30 Uhr

Bei mir vorm Haus gibt es eine Straßenlaterne. Aber warum sollte ich mein Elektroauto dort anschliessen wollen statt im Haus selbst? Und da ich dort parke, zumindest nachts, scheint mir das Geschäftskonzept noch in den Kinderschuhen zu stecken. Die Zulassungszahlen von Elektrofahrzeugen lassen einer Umsetzung Zeit bis nach 2020, wenn die dezentrale Energieversorgung in Grid-Technik dann etabliert ist. Ich stelle dann gerne Strom aus meiner PV-Speicheranlage und Dachwindkraft zur Verfügung, wenn der Kunde Regenerativstrom tanken will...

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