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27.01.2010

15:30 Uhr

Elektromobilität

Neue Techniken sollen Lithiumvorkommen schonen

VonHB

Hersteller von Elektroautos setzen auf ein neues Recyclingsystem sowie auf alternative Batterietechniken, weil die weltweiten Lithiumvorkommen knapp werden wird. Denn die Erschließung neuer Vorkommen könnte Umweltzerstörungen zur Folge haben.

Meist findet sich Lithium nur an unberührten Ökosystemen, wie beispielsweise Salzseen. Reuters

Meist findet sich Lithium nur an unberührten Ökosystemen, wie beispielsweise Salzseen.

Automobilhersteller forcieren den Einsatz von Elektroautos - aber reichen die weltweiten Lithiumvorkommen aus, um genug Batterien zu bauen? Es gibt zumindest bis 2050 reichende Reserven, stellen Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung nun in einer Studie fest. Allerdings fordern sie effiziente Recyclingprogramme und mehr Geld für die Entwicklung neuer Batterien, die ohne Lithium auskommen - um so die Rohstoffvorkommen zu schonen. Basis für die Prognosen ist die Annahme, dass Elektrofahrzeuge bis 2050 weltweit 50 Prozent der Neuzulassungen im motorisierten Individualverkehr erreichen. "Unter Berücksichtigung der Verwendung von recyceltem Material sowie der Lithium-Nachfrage für andere Anwendungen werden dann erst rund 20 Prozent der weltweit vorhandenen Ressourcen verbraucht sein", sagt Martin Wietschel, einer der beiden Projektleiter. Die Erschließung neuer Vorkommen könne Umweltzerstörungen zur Folge haben - denn viele Vorkommen finden sich in unberührten Ökosystemen wie Salzseen in Südamerika.

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